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BILDUNG: Fünf Urnerinnen erhalten das Diplom

In Muri durften insgesamt 116 Frauen den Fachausweis in Empfang nehmen. Nach der erfolgreichen Berufsprüfung sind sie nun berechtigt, in Zukunft selber einen Betrieb zu führen.

Die würdige Abschlussfeier für die Berufsprüfung Bäuerin mit Fachausweis (FA) fand am 30. Juni im Klostersaal in Muri AG statt. Die Berufsprüfungen Bäuerin mit Fachausweis hatten im Oktober 2016 am Inforama Rütti, Zollikofen BE, und im April 2017 am Berufs- und Weiterbildungszentrum (BWZ) Obwalden in Sarnen stattgefunden. Insgesamt 116 Absolventinnen bestanden die Berufsprüfung. Die Frauen haben total 34 unterschiedliche Berufsabschlüsse.

Aus der ganzen deutschsprachigen Schweiz waren die Bäuerinnen mit ihren Angehörigen ins Kloster Muri gereist. Die Frauen stammen aus den Kantonen Bern und Luzern (je 19), Zürich (17), Aargau (12), Schwyz (7), Nidwalden und Graubünden (je 6), Uri und St. Gallen (je 5), Thurgau und Obwalden (je 3), Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausserrhoden, Schaffhausen, Solothurn und Zug (je 2), Basel-Land, Freiburg, Jura und Neuenburg (je 1). Diplomiert wurden die folgenden fünf Urnerinnen: Yvonne Kempf, Haldi (Schulort: BBZ Pfäffikon); Petra Maria Steffen, Andermatt (BBZ Pfäffikon); Alice Ziegler, Flüelen (Kloster Fahr); Helen Ziegler-Walker, Flüelen (BWZ Obwalden), und Sonja Schillig, Haldi (Strickhof Wülflingen).

Die Prüfungsberichte der Prüfungsleitung Bäuerin gaben die Chefexpertinnen Christine Gerber und Marlen Betschart bekannt. Insgesamt schlossen 36 Kandidatinnen mit einer Note zwischen 5,0 und 5,9 ab.

Ein Berufsabschluss ist die Voraussetzung

Die Prüfungsplanung mit einer so grossen Anzahl Kandidatinnen ist eine Herausforderung, aber sehr erfreulich und motivierend. Es braucht viele Expertinnen und Experten, aber auch einige Schulräume sowie Unterkünfte, die über mehrere Tage in Anspruch genommen werden können. Um zur Schlussprüfung Bäuerin mit Fachausweis zugelassen zu werden, muss das eidgenössische Fähigkeitszeugnis eines beliebigen Berufes oder ein gleichwertiger Abschluss vorliegen. Weiter sind neun Pflichtmodule und zwei Wahlmodule sowie zwei Jahre Praxis in einem bäuerlichen Haushalt eines direktzahlungs­berechtigten Landwirtschaftsbetriebes verlangt. Der Fachausweis Bäuerin berechtigt zum Bezug von Direktzahlungen und Investitionskrediten, falls die Bäuerin den Betrieb führt.

Dem Mann beruflich gleichgestellt

Die Absolventinnen mit ihren Angehörigen, Expertinnen und Experten, Schulleitungen der bäuerlich-hauswirtschaftlichen Fachschulen, Prüfungsleitungsmitglieder, Mitglieder von Kommissionen, der Vorstand des SBLV und Kantonalpräsidentinnen, Medienvertreter sowie weitere geladene Gäste genossen den würdigen und schönen Anlass. Es wurde deutlich, dass dies für die Bäuerinnen ein besonderer Tag war, auf den sie lange hingearbeitet hatten. Als Bäuerin mit Fachausweis sind sie nun dem Mann beruflich gleichgestellt und berechtigt, einen Betrieb zu führen. Musikalisch umrahmt wurde die Feier durch Alphornklänge der «Ländlerfrönde Freiamt». Die Verabschiedung, den Abschluss und Dank machten mit eindrücklichen Worten Marian-ne Kessler und Sandra Schmid Koch, Prüfungsleitung Bäuerin. Die Festgesellschaft genoss den Rest der Abschlussfeier anschliessend im Kloster Muri.

(red)

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