BILDUNGSZENTRUM: Samih Sawiris referiert vor Studenten in Zug

Samih Sawiris erklärte 400 Studenten sein Erfolgsgeheimnis. Und sagte ihnen, warum die Angst vor Russen unbegründet ist.

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Samih Sawiris, Investor des Resort-Projekts in Andermatt. (Bild Keystone)

Samih Sawiris, Investor des Resort-Projekts in Andermatt. (Bild Keystone)

Der ägyptische Investor Samih Sawiris war gestern zu Gast am Gewerblich-industriellen Bildungszentrum Zug (GIBZ). Sawiris folgte der Einladung des Lehrers Andreja Torriani; dieser hatte im vergangenen Schuljahr die Abschlussarbeit zweier Schülerinnen über das «Resort Andermatt» begleitet. In der Diskussionsrunde blieb Sawiris niemandem eine Antwort schuldig.

Monokulturen nicht profitabel
Mit tosendem Applaus wurde er von den gut 400 Anwesenden empfangen, die wohl erstmals in ihrem Leben im gleichen Saal mit einem mehrfachen Milliardär sassen.

Souverän überbrückte Sawiris anfängliche technische Probleme, sodass eine lockere Atmosphäre entstand. Im Gespräch mit Torriani konnte Sawiris seine Vision vom «Andermatt der Zukunft» erklären. Zur Überraschung vieler setzte er Andermatt und St. Moritz auf die gleiche Stufe, betonte aber, dass er nicht die gleichen Fehler zu machen gedenke.

Eine allfällige «Angst» vor russischen Touristen sei nicht gerechtfertigt, da sein Konzept vorsehe, eine hohe Durchmischung an Nationalitäten und Kaufkraftklassen zu erreichen. So genannte Monokulturen seien in seinem Geschäft langfristig nicht profitabel.

«Projekte wie Andermatt sucht man nicht, die kommen auf einen zu», bemerkte er zur Ausgangslage und zerstreute allfällige Bedenken wegen der klimatischen Lage Andermatts mit dem Hinweis, dass Schweizer solche Orte nicht zu schätzen wissen, weil man sie im Dutzend vor der Haustüre habe. Er habe noch nie ein Projekt in Angriff genommen, bei dem von Anfang an schon so viele Interessenten aus aller Welt an der Angel gewesen seien.

red

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Urner Zeitung.