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Bilger: «Wer sonst als die Schweiz?»

Ein Bekenntnis der Regierung zu Gunsten der Olympia-Kandidatur Sion 2026 war Ende 2017 auch vom Seedorfer CVP-Landrat Andreas Bilger gefordert worden. Eine solche würde «Chancen bieten, umso mehr als mit dem Wallis und Bern zwei touristische Nachbarkantone in der Nähe von Andermatt involviert wären», so Bilger in seiner Parlamentarischen Empfehlung. «Sowohl Haupt- als auch Neben- und Vorveranstaltungen könnten die Wirtschaft und den Tourismus in Uri und Ursern stärken.»

Die Regierung teilt in ihrer Antwort auf den Vorstoss die Meinung des CVP-Landrats. «Das Urserntal könnte sich als Gästedestination profilieren, die dortigen Sportanlagen könnten für Trainingszwecke und für die Vorbereitung der Olympischen Wettkämpfe genutzt werden», schreibt sie in der gestern veröffentlichten Antwort.

Auch bezüglich Nachhaltigkeit respektive Nutzung bestehender Strukturen ist die Regierung derselben Ansicht wie Bilger. Sie ist denn auch bereit, Gesuche und Anfragen der Organisatoren entgegenzunehmen sowie im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten finanzielle, personelle und infrastrukturelle Unterstützungen zu prüfen. Die Regierung empfiehlt dem Landrat deshalb, Bilgers Parlamentarische Empfehlung zu überweisen.

Breite Abstützung muss das Ziel sein

«Ich bin sehr erfreut über die positive Haltung der Regierung zu einer Olympia-Kandidatur Sion 2026», erklärte Bilger gestern auf Anfrage. Die Olympischen Spiele erfolgreich in die Schweiz zu holen, habe nur dann eine Chance, wenn die Kandidatur breit abgestützt sei und die ganze Schweiz und somit auch die Mehrheit der Kantone dahinter stehe. Um dieses Ziel zu erreichen, müsse man auf Nachhaltigkeit setzen und in erster Linie vorhandene Infrastrukturen erneuern, nachrüsten und allenfalls ergänzen. «Ein dezentrales Konzept, das auf bestehenden Strukturen aufbaut, die man nach den Spielen 2026 weiter nutzen kann, ist die wichtigste Voraussetzung», so der CVP-Vertreter. «Wenn nicht wir Schweizer: Wer sonst kann dann nachhaltige Spiele organisieren?» Gigantismus wie in Sotschi, Pyeongchang oder voraussichtlich auch in Peking 2022 sei die falsche Strategie. (bar)

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