Biokraftwerk nach Brand vor unklarer Zukunft

Noch ist nicht klar, warum das Biomassekraftwerk der Greenpower Uri AG in Altdorf am vergangenen Samstag Feuer fing. Auch die Zukunft des Kraftwerks steht derzeit noch in den Sternen.

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Die ausgebrannte Anlieferungshalle darf wegen der Einsturzgefahr immer noch nicht betreten werden. (Bild: PD)

Die ausgebrannte Anlieferungshalle darf wegen der Einsturzgefahr immer noch nicht betreten werden. (Bild: PD)

Laut Mitteilung der Greenpower Uri AG (GPU) vom Donnerstag wurden durch den Brand am vergangenen Samstag die betriebsnotwendigen Anlagen äusserst stark in Mitleidenschaft gezogen. Besonders die Anlieferungshalle wurde durch das Feuer vollständig zerstört. Die Gründe, welche zum Brand geführt haben, seien derzeit immer noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

Unklare Zukunft

Damit die Untersuchungen im Innern der Halle fortgeführt werden können, werde baldmöglichst mit dem Abbruch des einsturzgefährdeten Dachs begonnen. Sobald die Brandruine freigegeben werde, werden auch die restlichen Aufbauten abgebrochen und die Prozessanlagen wintersicher gemacht. Wie es danach mit dem Urner Biomassekraftwerk weitergeht, ist noch unklar. Die Verantwortlichen analysieren nun die Situation und vergleichen alle möglichen Varianten. Ebenfalls noch nicht restlich geklärt, ist bis dato die Höhe des Sachschadens.

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Sammlungen sind gewährleistet

Trotz des Totalschadens können die Verwertung der geplanten Grüngutsammlungen sowie die Sammlungen von Speiseresten bei den Urner Gastrobetrieben gewährleistet werden. Diese werden im Kanton Uri nach wie vor durch die Firma Stafu abgeholt. Auch für jene Gemeinden, die bisher Grüngut direkt bei der GPU angeliefert haben, wurde eine Lösung gefunden. Ferner können Private weiterhin Grüngut bei der Firma Baldini in Altdorf entsorgen.

Das Biomassekraftwerk der Green Power Uri AG hat 2009 seinen Betrieb aufgenommen und produzierte seither aus Grüngut und Speiseresten jährlich Strom für rund 150 Haushalte.

pd/bep