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Bis zu 14 Kilometer Stau vor dem Gotthardtunnel

In zahlreichen Kantonen in der Schweiz und in verschiedenen Nachbarländern haben die Sommerferien begonnen. Das führte in Uri zu verstopften Strassen – sowohl auf der Autobahn als auch auf der Kantonsstrasse.
Autofahrer mussten sich die Ferien im Süden mit langem Warten verdienen. Der Ferienreiseverkehr staute sich ab Erstfeld bis auf 14 Kilometer Länge. (Bild: Keystone / Urs Flüeler, 14. Juli 2018)

Autofahrer mussten sich die Ferien im Süden mit langem Warten verdienen. Der Ferienreiseverkehr staute sich ab Erstfeld bis auf 14 Kilometer Länge. (Bild: Keystone / Urs Flüeler, 14. Juli 2018)

Auf einer Länge von bis zu 14 Kilometer stauten sich die Autos am Samstag vor dem Gotthardstrassentunnel. Die Wartezeit betrug rund 2 Stunden und 20 Minuten. Das bewegt sich gemäss Auskunft von Stefan Simmen, Pikettoffizier der Urner Kantonspolizei im Rahmen des Vorjahrs. Damals waren zur selben Zeit 13 Kilometer Stau zu verzeichnen.

Grosser Rückstau auch auf der Kantonsstrasse

Sehr grosse war das Verkehrsaufkommen auch auf der Kantonsstrasse. Die Einfahrt Göschenen war zwar gesperrt, aber viele Autofahrer in Richtung Süden wählten die Fahrt über den Gotthardpass. Um den Weg zu erleichtern, wurde die Baustelle in der Schöllenen geräumt. Trotzdem gab es auf der Kantonsstrasse ab Kreisel Göschenen zeitweise einen Rückstau bis nach Wassen. Die Kantonspolizei musste deswegen auch Verkehrslenkungsmassnahmen auf den Autobahnausfahrten in Erstfeld, Amsteg und Wassen einleiten, wie Simmen erklärte. Dadurch sollen der Verkehrsfluss und bei einem Unfall vor allem auch die Rettungsachse auf der Kantonsstrasse aufrecht erhalten bleiben.

Auch am Sonntag wird bis zu 7 Kilometer Stau erwartet

Gegen 17 Uhr standen die Autos vor dem Nordportal des Strassentunnels noch auf 5 Kilometern Länge, wie die Verkehrsinformation Viasuisse mitteilte. Reisende waren so gut eine Stunde länger unterwegs. Eine Auflösung des Staus wurde bis um 19 Uhr erwartet. Schon am Sonntagmorgen ab 7 Uhr werden Ferienreisende aber wieder auf Geduldsprobe gestellt. Bis Sonntagabend um 18 Uhr soll es laut Viasuisse nochmals Staus geben - allerdings soll während dieser Zeit die Autokolonne nicht mehr als 7 Kilometer messen.

Der Stau hatte bereits am Donnerstag begonnen. Auch am Freitag begannen sich bereits morgens um 7 Uhr Kolonnen zu bilden. Wer durch den Tunnel wollte, musste gemäss Viasuisse bis zu 75 Minuten im Stau ausharren. Am Freitagabend schrumpfte die Blechkolonne kurzzeitig auf 3 Kilomter, bevor sie nach Mitternacht bereits wieder über 7 Kilometer lang war. (sda/MZ)

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