Bissig holt am Jagdmattschiessen das Punktemaximum

296 Personen nahmen am traditionsreichen Anlass in Erstfeld teil. Heinz Bissig gewann mit einem Glanzresultat.

Paul Gwerder
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Die vier Schinkengewinner: (von links) Alois Gisler, Heinz Bissig, Georg Zgraggen und Markus Zurfluh. (Bild: Paul Gwerder, Erstfeld, März 2019)

Die vier Schinkengewinner: (von links) Alois Gisler, Heinz Bissig, Georg Zgraggen und Markus Zurfluh. (Bild: Paul Gwerder, Erstfeld, März 2019)

Bereits zum 85. Mal wurde das Jagdmattschiessen ausgetragen. Paul Zgraggen war trotz kleinem Teilnehmerrückgang zufrieden: «Ich bin froh, dass neben den 242 Urner Schützinnen und Schützen noch 54 Gäste das Programm geschossen haben.» Liegend mussten zehn Schüsse abgegeben werden: zwei Probe-, fünf Einzel- und drei Serienfeuer. Bei der Auswertung der Kranzquote, die für die Urner sehr hohe 78,63 Prozent ergab, war ersichtlich, dass im Vergleich zu den Vorjahren Spitzenresultate erzielt wurden.

Die besten Urner wurden zu den Jagdmattschützen 2019 erkoren und gewannen einen saftigen Schinken. Mit dem Standardgewehr schoss der Unterschächner Heinz Bissig das Maximum von 80 Punkten. Auf den nächsten Plätzen folgt der junge Kilian Imholz (Jahrgang 1998, SG Spiringen) mit 79 Punkten, vor seinem Klubkollegen Daniel Baumann (78 Punkte). Das letzte Mal erzielte im Jahr 2012 das Kantonale Ehrenmitglied Josef Muheim das Maximum.

Der beste Nicht-Standardgewehrschütze war Georg Zgraggen mit dem Sturmgewehr 57/03 und 78 Punkten. Er brachte das Kunststück fertig, den Schinken bereits zum siebten Mal zu gewinnen. Ebenfalls 78 Punkte erzielte der um fünf Jahre jüngere Bernhard Gisler, Seedorf. Bester Karabinerschütze war Alois Gisler (SG Unterschächen) mit 77 Treffern, vor dem Flüeler Peter Aregger (76).

Unterschächen verteidigt den Titel

Den Sieg bei den Jungschützen holte sich der Erstfelder Elia Imholz (SG Amsteg-Erstfeld) mit 69 Punkten vor Nadia Triulzi (SG Silenen) und Leonie Zurfluh (SG Attinghausen). Den Sektionswettkampf gewannen wie schon oft in den vergangenen Jahren die Schützen aus Unterschächen mit 75,556 Punkten vor Spiringen (75,333) und Isenthal (74,333). Die Schützengesellschaft Gurtnellen wurde Gewinnerin der Hellebarde. Die grössten Teilnehmerzahlen stellten Amsteg-Erstfeld mit 35, Unterschächen und Seelisberg mit je 20 Personen. Paul Zgraggen dankte abschliessend den Helferinnen und Helfern und den Teilnehmern für den reibungslosen Ablauf des diesjährigen Jagdmattschiessens.

Aus der Rangliste: Standardgewehr: 1. Heinz Bissig, Unterschächen, 80/95 Punkte; 2. Kilian Imholz, Spi-ringen, 79/99; 3. Daniel Baumann, Spiringen, 78/96. Sturmgewehr 57/03: 1. Georg Zgraggen, Schattdorf, 78/96 Punkte; 2. Bernhard Gisler, Seedorf, 78/96; 3. Peter Bauhofer, Seedorf, 76/96. Sturmgewehr 90: 1. Markus Zurfluh, Attinghausen, 77/95 Punkte. Karabiner: 1. Alois Gisler, Unterschächen, 77/98 Punkte; 2. Peter Aregger, Flüelen, 76/100; 3. Karl Kempf, Unterschächen, 75/100. Jungschützen: 1. Elia Imholz, Amsteg-Erstfeld, 69/89 Punkte; 2. Nadia Triulzi, Silenen, 68/90; 3. Leonie Zurfluh, Attinghausen, 67/80. Sektionen: 1. Unterschächen, 75,556 Punkte; 2. Spiringen, 75,333; 3. Isenthal, 74,333; 4. Schattdorf, 74,333; 5. Altdorf, 74,200.