BLAULICHT-ORGANISATIONEN: Alarmierungssystem soll ersetzt werden

Das Urner System Mikado weist Mängel auf. Jetzt müssen sich Feuerwehren mit alternativen Systemen wie Telefonketten oder Sirenen absichern.

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Das Feuerwehr-Gebäude in Schattdorf. (Bild: Markus Zwyssig / Archiv UZ)

Das Feuerwehr-Gebäude in Schattdorf. (Bild: Markus Zwyssig / Archiv UZ)

Das nicht über alle Zweifel erhabene Alarmierungssystem Mikado der Urner Feuerwehren soll 2011 oder 2012 ersetzt werden. Bis es so weit ist, soll «Mikado» ständig optimiert und durch alternative Alarmierungssysteme ergänzt werden. Für Realp heisst das beispielsweise: Sirenenalarm falls «Mikado» versagen sollte. Andere Feuerwehren im Kanton behelfen sich mit einer Telefonkette oder mit Funkrufempfängern, so genannten Pagern.

Inzwischen hat der Kanton eine Arbeitsgruppe eingesetzt. Darin vertreten sind Delegierte von Feuerwehren, Chemiewehr, Polizei, Kanton und ein externes Ingenieurbüro. Sie haben nun analysiert, warum die Alarmierung im vergangenen Jahr nicht immer einwandfrei funktionierte.

Wie viel ein neues System dereinst kosten wird, ist unklar: Die Verantwortlichen rechnen mit Investitionen zwischen 500 000 bis 1 Million Franken.

Elias Bricker

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Urner Zeitung.