BLAUZUNGENKRANKHEIT: Das Vertrauen in die Behörden schwindet

150 Bauern forderten in Schwyz eine sichere und freiwillige Impfung gegen die Blauzungenkrankheit. Mit dabei waren auch Urner.

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Impression von der Bauern-Demonstration. (Bild Irene Infanger/Neue SZ)

Impression von der Bauern-Demonstration. (Bild Irene Infanger/Neue SZ)

Grosse Überraschung am Mittwoch in Schwyz: Plötzlich hörte man «Tryychlä»-Klänge und «Geissläzwickä». In Hirthemden gekleidet, marschierten rund 150 Bauern, unter ihnen auch zirka 30 Urner, mit Transparenten Richtung Rathaus. Sie machten sich mit ihrer Kundgebung für die Abschaffung des Impfobligatoriums gegen die Blauzungenkrankheit und gegen das Alpverbot für die Tiere der Impfverweigerer stark. Mit dem Verteilen von Informationsblättern versuchten die Bauern und deren Familien, die im Rathaus tagenden Kantonsräte auf die Problematik aufmerksam zu machen.

Insbesondere gehe es ihnen darum, selber entscheiden zu können, ob sie ihre Tiere gegen die Blauzungenkrankheit impfen lassen möchten oder nicht, erklärte einer der Demo-Teilnehmer. Zudem stelle das angedrohte Sömmerungsverbot für nicht geimpfte Tiere eine übermässige Einschränkung dar.

Bruno Arnold

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Schwyzer Zeitung.