BLAUZUNGENKRANKHEIT: «Der Widerstand der Kritiker hat sich gelohnt»

Jeder dritte Halter in Uri will seine Rinder und Schafe nicht impfen lassen. Die Impfkritiker sprechen von einem Teilerfolg.

Drucken
Teilen
Eine Kuh wird gegen die Blauzungenkrankheit geimpft. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Eine Kuh wird gegen die Blauzungenkrankheit geimpft. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

«Ich hoffe, wir können diesen Sommer gelassener an die Alpfahrt herangehen», sagt Brosi Arnold aus Unterschächen. Der Grund für den Optimismus: Sein Gesuch, die Rinder nicht gegen Blauzungenkrankheit impfen zu müssen, ist bewilligt worden. So wie 237 weitere im Kanton Uri. Das heisst: jeder dritte Schaf- oder Rinderhalter will seine Tiere nicht impfen lassen.

Landwirt Arnold ist in den vergangenen Jahren hart geblieben. Er liess seine Tiere nie impfen. Dafür muss er nun die Konsequenzen tragen. Der Staatsanwalt hat eine Busse von 300 Franken ausgesprochen. Diese hat der Landwirt nicht bezahlt und die Sache weitergezogen. Das Verfahren ist noch hängig. Arnolds Kritik gegen die Impfung ist begründet. Er kennt einige Landwirte, die bei ihren Rindern oder Schafen nach der Impfung Schäden feststellen mussten. Die Tiere lahmten oder es kam zu Aborten.

Markus Zwyssig

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Urner Zeitung.