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BLAUZUNGENKRANKHEIT: Die Impfkritiker können ein Gesuch stellen

Die Impfung gegen die Blauzungenkrankheit bleibt obligatorisch. Impfkritiker sollen aber nicht mehr gebüsst werden.
Eine Impfung gegen die Blauzungenkrankheit wird gesetzt. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Eine Impfung gegen die Blauzungenkrankheit wird gesetzt. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Die Impfung gegen die Blauzungenkrankheit erhitzt die Gemüter. In Uri gibt es nach wie vor grossen Widerstand. Bisher war die Impfung obligatorisch. Landwirte, die sich weigerten zu impfen, wurden verzeigt. Der Staatsanwalt hat Bussen in der Höhe von 300 Franken ausgesprochen. Insgesamt hatte er 25 Fälle zu beurteilen. Sieben Bussen wurden bisher bezahlt. Gegen die restlichen Strafbefehle wurde Einsprache erhoben. Diese werden nun ein Fall für die Urner Gerichte. Zudem sind rund dreissig Verfahren beim Verhöramt und bei der Polizei hängig.

Dieses Jahr wird es eine Änderung in der Impfpraxis geben. «Zwar gilt im Grundsatz weiterhin ein Obligatorium», erklärt Josef Risi. «Landwirte, die aber ein Gesuch für eine Impfbefreiung stellen, tragen das unternehmerische Risiko und erhalten vom Veterinäramt eine schriftliche Bewilligung, ihre Tiere nicht zu impfen.» Bei Tierseuchen zahle der Staat. Würden Tiere hingegen nicht geimpft, dann gebe es im Schadenfall keine Entschädigung.

Markus Zwyssig

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Urner Zeitung.

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