BLAUZUNGENKRANKHEIT: Impfverweigerer nehmen sich einen Anwalt

Einige Urner Bauern wollen sich den Impfzwang und das Sömmerungsverbot für ihre Tiere nicht gefallen lassen.

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Stephanie Speiser impft Luzener Tiere gegen die Blauzungenkrankheit. In Uri wehren sich immer mehr Bauern dagegen. (Bild Manuela Jans/Neue LZ)

Stephanie Speiser impft Luzener Tiere gegen die Blauzungenkrankheit. In Uri wehren sich immer mehr Bauern dagegen. (Bild Manuela Jans/Neue LZ)

Rund 50 Urner und Schwyzer Bauern haben sich geweigert, bei ihren Tieren die Blauzungenimpfung vorzunehmen. In der Folge verhängte der zuständige Kantonstierarzt über die Viehbestände der Impfverweigerer eine Sperre ersten Grades. Dies hat insbesondere zur Folge, dass die Bauern ihre Tiere nicht mehr zur Sömmerung auf die Alp geben dürfen. «Ein Wegfall der Sömmerung bedeutet für die Bauern je nach Tierbestand einen finanziellen Verlust von wenigen bis vielen zehntausend Franken pro Jahr», halten die Impfkritiker fest.

Nun haben 23 Bauern aus Uri und Schwyz beschlossen, auf dem Rechtsweg gegen das Sömmerungsverbot vorzugehen. Sie haben dem Zürcher Rechtsanwalt Hans Maurer, Agrarrechtspezialist und Chemiker, den Auftrag gegeben, die Sperre anzufechten. In der vergangenen Woche ist die vierzig Seiten starke Beschwerde bei den zuständigen kantonalen Stellen eingegangen.

Bruno Arnold

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Urner Zeitung.