BLAUZUNGENKRANKHEIT: Urner kämpfen für eine freiwillige Impfung

Neue Runde in der Debatte um die Impfung gegen die Blauzungenkrankheit. 194 Urner Tierhalter stellen klare Forderungen.

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Eine Kuh wird gegen die Blauzungenkrankheit geimpft. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Eine Kuh wird gegen die Blauzungenkrankheit geimpft. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Im November wird das Bundesamt für Veterinärwesen entscheiden, ob die Impfung gegen die Blauzungenkrankheit auch 2010 obligatorisch oder neu freiwillig sein wird.

«Impfkritische Urner Landwirte» haben kürzlich rund 250 der 716 in Uri registrierten Tierhalter um ihre Meinung gefragt. 194 der Befragten (78 Prozent) verlangen vom Bauernverband Uri, dass sich dieser bei den zuständigen Stellen für die Freiwilligkeit der Impfung einsetzen soll. «Die Landwirte sollen sagen, ob sie die Impfung wollen oder nicht», sagt Kantonstierarzt Josef Risi in einer ersten Stellungnahme.

«Wird ein Obligatorium verfügt, werden wir den Vollzug wie bisher überprüfen, mit den entsprechenden Konsequenzen bei einer Nichtbeachtung der Vorschriften», betont Risi. 2009 haben elf Urner Bauern die Impfung ihrer Tiere verweigert. Zurzeit laufen deswegen noch mehrere Verfahren.

Bruno Arnold

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Urner Zeitung.