Brass Band Uri spielt Musik von Nah und Fern

Im Jahreskonzert der Brass Band Uri haben Melodien aus Japan ebenso Platz wie Schweizer Lieder. Ergänzt wird die Aufführung durch Soloauftritte. 

Drucken
Teilen
Die Brass Band Uri bei einer Probe für ihr Jahreskonzert. (Bild: PD)

Die Brass Band Uri bei einer Probe für ihr Jahreskonzert. (Bild: PD)

(pd/ml) Die Vorbereitungen der Brass Band Uri für das Jahreskonzert sind kurz vor dem Abschluss. Die Aufführung findet am Freitag, 7. Juni, um 20 Uhr im Berufs- und Weiterbildungszentrum Uri in Altdorf statt. Unter der Leitung von Markus Steimen präsentiert die Gruppe ein Programm mit dem Motto «Tour de Brass».

Eröffnet wird das Konzert mit der «Hjalar-Ljod – Overture» des Komponisten Eivind Groven. Das ruhige Gesangsthema erinnert an Grovens norwegische Heimat Telemark. Das Konzertwerk «The Land of the Long White Cloud» von Philip Sparke ist ein echter Brass-Band-Klassiker und auch unter dem neuseeländischen Namen «Aotearoa» bekannt. Das Stück wurde für die Brass Band Championships in Neuseeland komponiert.

Afrikanisches Abenteuer vor der Pause

«Londonderry Air» ist ein gefühlvolles Solo für Eb-Horn, welches von Reto Walker zum Besten gegeben wird. Dieses Stück ist fast schon die inoffizielle Nationalhymne von Nordirland und die einprägsame Melodie bleibt lange im Ohr hängen. Weiter geht es mit Melodien aus ganz Europa, einem eleganten Walzer und dem rhythmisch verspielten «African Adventure».

Nach der Pause eröffnet das Stück «To Stemninger Fra Danmark» vom Norweger Torstein Aagard-Nilsen den zweiten Konzertteil. Darin wurden zwei dänische Volksmelodien miteinander verarbeitet. Beim Stück «Tales from Cuba» von Dean Jones kann man im Tango-Feeling schwelgen. Mit «Fantasy on Swiss Airs» von Roy Newsome folgt ein nächstes Solo. Es ist der Euphonist Samuel Luthiger, welcher den Mix aus Schweizer Liedern interpretiert. Nach einer musikalischen Reise nach Japan wird es bei den letzten beiden Stücken wieder rhythmisch, interessant, schnell und groovig.