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BRISTEN: Dem Zeitdruck standgehalten

Über die Ostertage ist Bristen auf der Strasse ohne Einschränkungen erreichbar. Ab dem 18. April und voraussichtlich bis am 5. Mai gelten dann während der Woche aber vorgegebene Zeitfenster.
Bruno Arnold
Die Mitarbeiter der Firma Porr Suisse haben während mehrerer Wochen unter Hochdruck gearbeitet, um den Terminplan zur Wiedereröffnung der Bristenstrasse einhalten zu können. (Bild: Corinne Glanzmann (Bristen, 11. April 2017))

Die Mitarbeiter der Firma Porr Suisse haben während mehrerer Wochen unter Hochdruck gearbeitet, um den Terminplan zur Wiedereröffnung der Bristenstrasse einhalten zu können. (Bild: Corinne Glanzmann (Bristen, 11. April 2017))

Bruno Arnold

bruno.arnold@urnerzeitung.ch

Die Bristenstrasse wird morgen Donnerstag, 13. April, ab 16 Uhr, für den Verkehr freigegeben – wie dies die Baudirektion Uri bereits kurz nach dem Ereignis vom 5. März in Aussicht gestellt hatte. Auch die täglichen Postautokurse verkehren über Ostern nach Fahrplan, allerdings mit einem kleineren Bus.

Ab Dienstag, 18. April, geht es mit der Instandsetzung weiter. Unter anderem wird die Strasse im Kurvenbereich unmittelbar vor der Schadenstelle um rund 50 Zentimeter verbreitert. Beim Betonieren müssen dabei grosse Gerätschaften eingesetzt werden. Wegen der engen Platzverhältnisse sind Verkehrsbehinderungen unumgänglich. Dank fest vorgegebenen Zeitfenstern bleibt Bristen jedoch per Auto erreichbar – am Morgen, über den Mittag und am Abend. Konkret: Gesperrt bleibt die Strasse vom 18. April bis voraussichtlich am 5. Mai jeweils an Wochentagen zwischen 7.30 und 11.30 Uhr sowie zwischen 13.15 und 17.15 Uhr gesperrt. An Wochenenden ist die Strasse durchgehend befahrbar.

Postauto, Standseilbahn und Shuttlebetrieb

Die Postautokurse verkehren nach einem eingeschränkten Fahrplan. Nicht bedient werden jene Kurse, die auf die erwähnten vor- und nachmittäglichen Sperrzeiten fallen. ÖV-Nutzer können während der Sperrzeiten auf die Standseilbahn und den Shuttledienst ausweichen. Die Standseilbahn fährt ab Dienstag, 18. April, an den Wochentagen zwischen 8 und 16.30 Uhr. Der neue Fahrplan ist unter www.silenen.ch aufgeschaltet. An den Wochenenden, wenn die Strasse offen ist, sind die Standseilbahn und der Shuttledienst nicht in ­Betrieb.

Laufen die nächsten Arbeitsschritte wie geplant, ist die Bristenstrasse am 5. Mai wieder ohne Einschränkungen befahrbar. Im Frühling 2018 wird dann noch der definitive Asphaltbelag eingebracht. Dieser Arbeitsschritt wird aus Qualitätsgründen erst ausgeführt, wenn die Setzungen im neu erstellten Strassenabschnitt abgeklungen sind.

Die Kosten für die Sofortmassnahmen sowie die Instandsetzung bewegen sich gemäss einer gestern veröffentlichten Medienmitteilung der Baudirektion Uri im veranschlagten Rahmen. Die Finanzkommission ­hatte einen Vorschusskredit von 1,3 Millionen Franken bewilligt. «Dies geschah im Wissen, dass die 1,3 Millionen Franken nicht die ganzen Instandsetzungsarbeiten abdecken werden», schreibt die Baudirektion Uri.

Baudirektor lobt die Arbeiter

Nun liegt eine aktualisierte Kostenschätzung vor, die für die gesamte Instandstellung – inklusive Sicherungsarbeiten, Notmassnahmen für die Bevölkerung, Standseilbahn und Instandsetzung Bristenstrasse – mit rund 1,5 Millionen Franken rechnet. «Kommt es während der verbleibenden Bauwochen zu keinen unvorhersehbaren Überraschungen, können wir diesen Kostenrahmen einhalten», sagt der ­zuständige Urner Baudirektor Roger Nager.

Die Strasse Amsteg–Bristen ist seit 5. März für den Verkehr gesperrt, nachdem ein rund 10 Meter langes Teilstück abgerutscht war. Seither wurde intensiv an der möglichst schnellen Wiedereröffnung der Strasse gearbeitet.

«Wir hatten einen sehr engen Terminplan», betont Roger Nager. «Dass wir diesen einhalten konnten, ist insbesondere das Verdienst der Arbeiter auf der Baustelle, die in den letzten ­Wochen einen enormen Sondereinsatz geleistet haben. Sie arbeiteten zweischichtig und auch an den Wochenenden. Ihnen gebührt grosser Dank.»

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