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BRISTEN: Ein Blick hinter die Kulissen einer Baustelle

Die Bevölkerung hat Gelegenheit, in den Bau des Kraftwerks im Maderanertal Einblick zu nehmen. Dabei können sie die Kraft des Urner Wassers hautnah miterleben.
Die Wasserfassung des KW Bristen befindet sich im Bau. (Bild: PD)

Die Wasserfassung des KW Bristen befindet sich im Bau. (Bild: PD)

red. Im Maderanertal realisiert die Kraftwerk Bristen AG ein neues Wasserkraftwerk. Am Samstag, 1. Oktober, ist die Bevölkerung herzlich eingeladen, den Kraftwerkbau zu betrachten. Bei der Talstation der Seilbahn Bristen–Golzern wird seit September 2015 intensiv gebaut.

Im Maderanertal entsteht das neue Kraftwerk (KW) Bristen. Rund 18,5 Millionen Franken werden in dieses Generationenprojekt investiert. Damit kann ein Teil des Wassers des Chärstelenbachs für die umweltfreundliche Stromproduktion genutzt werden. Mit den rund 14 Gigawattstunden werden ab Frühjahr 2017 zusätzlich 3100 Haushaltungen mit nachhaltiger Energie aus Urner Wasserkraft versorgt. Die Bauarbeiten sind voll auf Kurs.

Ganze Bevölkerung eingeladen

Alle Interessierten erhalten am Samstag die einmalige Gelegenheit, hinter die Kulissen der Bauarbeiten eines Wasserkraftwerks zu blicken. Sowohl die Wasserfassung auf über 1000 Meter über Meer in der Lägni, die Druckleitung, die Turbinenanlage als auch die moderne Kraftwerkzentrale nehmen immer mehr Gestalt an.

Am Tag der offenen Baustelle beantworten Fachleute gerne die Fragen des Publikums. «Wir möchten der Bevölkerung aufzeigen, was es alles braucht, bis ein Kraftwerk geplant, gebaut und schliesslich in Betrieb genommen werden kann», sagt Werner Jauch, Verwaltungsratspräsident der KW Bristen AG. Jauch freut sich besonders, dass für die Planung und Realisierung hauptsächlich Urner Unternehmen zum Zug gekommen sind. Rund 80 Prozent der Wertschöpfung – also etwa 15 Millionen Franken – bleiben im Kanton Uri.

Neue Attraktion für Touristen

Das Kraftwerk Bristen ist ein kompletter Neubau. Eine besondere Herausforderung ist die Lage in der geschützten Natur. Das Gebiet im Maderanertal gehört zum Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung. Beim Kraftwerkbau ist aus diesem Grund besondere Sorgfalt erforderlich.

Das KW Bristen ist ein Gemeinschaftswerk: Beteiligt sind die Elektrizitätswerk Altdorf AG (60 Prozent), der Kanton Uri, die Korporation Uri (je 15 Prozent) und die Gemeinde Silenen (10 Prozent).

Das KW Bristen soll auch nach der geplanten Fertigstellung im Frühling 2017 Besucherinnen und Besucher anlocken. Dafür haben sich die Betreiber etwas Besonderes einfallen lassen: Das KW Bristen wird zu einem Schaukraftwerk. Ähnlich wie beispielsweise in einer Schaukäserei kann das Publikum miterleben, wie aus Wasserkraft Strom wird. «Wir sind überzeugt, dass das Schaukraftwerk das Interesse am Urner Strom weiter stärken kann», erklärt Werner Jauch.

Fachkundige Führungen

Das KW Bristen steht am Samstag zwischen 10 und 16 Uhr zur Besichtigung bereit. Im Festzelt werden Getränke und Verpflegung offeriert. Für die kleinen Gäste steht eine Hüpfburg bereit. In der Wasserfassung Lägni werden halbstündlich fachkundige Führungen angeboten.

Von der KW-Zentrale bei der Talstation der Luftseilbahn Golzern fährt ein Shuttlebus zur Wasserfassung. Wer die Besichtigung mit einer kleinen Wanderung verbinden will, kann zu einem Sonderpreis von 5 Franken mit der Luftseilbahn Golzern bis zur Mittelstation fahren. Von dort aus ist die Wasserfassung nach einem kurzen Fussmarsch sehr gut erreichbar.

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