BRUNNEN / FLÜELEN: 120 Millionen Franken für Sanierung am Axen

Die seeseitigen Gleise am Axen müssen saniert werden. Die SBB informierten am Mittwoch die Behörden der Kantone Schwyz und Uri über das geplante Vorhaben.

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Das bergseitige Gleis am Axen, hier vor dem Südportal des Fronalptunnels, wurde bereits in den Jahren 2008/09 erneuert. (Bild: Archiv Neue LZ)

Das bergseitige Gleis am Axen, hier vor dem Südportal des Fronalptunnels, wurde bereits in den Jahren 2008/09 erneuert. (Bild: Archiv Neue LZ)

Die zweigleisig befahrene Axenstrecke zwischen Brunnen und Flüelen bildet einen wichtigen Zugang zum Gotthard-Basistunnel. Damit die Linie auch langfristig befahren werden kann, müssen die SBB das seeseitige Gleis noch vor 2030 erneuern. Die Zeitspanne zwischen den beiden Eröffnungen von Gotthard- und Ceneri-Basistunnel in den Jahren 2016 bis 2019 ist für dieses Vorhaben am besten geeignet, wie die SBB am Donnerstag mitteilten.

Einerseits sind in diesem Zeitraum auch auf anderen Abschnitten der Gotthard-Achse noch nicht alle Kapazitäten vorhanden und voll ausgelastet. Andererseits kann die Erneuerung mit der Streckensperre am Ostufer des Zugersees koordiniert werden, welche von Ende 2016 bis Mitte 2018 stattfindet.

Die Projektkosten belaufen sich gemäss Schätzung auf rund 120 Millionen Schweizer Franken und werden über die Leistungsvereinbarung zwischen dem Bund und der SBB finanziert.

Langfristige Nutzung gewährleistet

Nach der Sanierung kann der Axen-Abschnitt bis 2070 für den Bahnbetrieb weitergenutzt werden. Das bergseitige Gleis wurde bereits in den Jahren 2008/09 für eine Nutzungsdauer bis 2060 erneuert.

Die Bauarbeiten werden voraussichtlich in drei Bauphasen zwischen Januar 2017 und Dezember 2019 durchgeführt. Im Rahmen des Projekts sanieren die SBB insgesamt neun Tunnel mit einer Gesamtlänge von knapp sechs Kilometern. Parallel dazu werden auf der offenen Strecke Brücken, Durchlässe und Stützmauern erneuert.

pd/zim