BUCH-VERNISSAGE: Die Staumauer schuf ein verlorenes Paradies

Der Lehrer Martin Steiner hat Zeitzeugen zur alten Göscheneralp vor dem Bau der Staumauer befragt. Es entsteht der Eindruck eines verlorenen Paradieses.

Drucken
Teilen
Martin Steiner stellt sein Werk über die alte Göscheneralp nun im theater(uri) in Altdorf aus. (Bild Robi Kuster/Neue UZ)

Martin Steiner stellt sein Werk über die alte Göscheneralp nun im theater(uri) in Altdorf aus. (Bild Robi Kuster/Neue UZ)

Das schon länger angekündigte Werk des Sarner Kantonsschullehrers Martin Steiner kann in Altdorf im theater(uri) besichtigt und angehört werden. Die Tondokumente mit den ausgestellten Fotos hinterlassen einen nachhaltigen Eindruck. Die noch verbliebenen Zeitzeugen, zwischen 64 und 94 Jahre alt, erzählen von der alten Göscheneralp vor dem Bau der Staumauer zwischen 1954 und 1962. Die sehr gut erhaltenen Fotos machen auf den Betrachter den Eindruck eines verlorenen Paradieses.

Die Bewohner der Göscheneralp erlebten das Gefühl der Entfremdung und die schmerzliche Feststellung, dass es keine Rückkehr mehr geben würde. Geblieben sind für sie noch die nostalgischen Fotos, Momentaufnahmen eines früheren Lebens und einzelne Stimmen von Menschen, die hier gelebt hatten.

Das neue Buch enthält 120 Fotos und eine CD mit vielen Erzählungen.

Robi Kuster

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Urner Zeitung.