BUDGET 2014: Abwasser Uri rechnet wieder mit mehr Gewinn

Abwasser Uri will 2014 fast 6 Millionen Franken investieren. Noch stehen für Projekte von insgesamt 1,4 Millionen die Bewilligungen aus.

Florian Arnold
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Urner Schlamm wird nicht mehr länger in Bazenheid sondern neu in der Verbrennungsanlage Real in Emmenbrücke (Bild) verbrannt. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)

Urner Schlamm wird nicht mehr länger in Bazenheid sondern neu in der Verbrennungsanlage Real in Emmenbrücke (Bild) verbrannt. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)

Knapp 6 Millionen Franken: So viel Geld wird Abwasser Uri 2014 investieren. Der Grossteil dieser Summe ist bereits bewilligt und taucht deshalb im nun veröffentlichten Budget für das kommende Jahr nicht auf. Dazu zählt die Umwandlung der ARA Erstfeld in ein Abwasserpumpwerk.

Noch nicht bewilligt sind Projekte von insgesamt 1,455 Millionen Franken. So auch die erste Etappe der Erschliessung des Eibodens Andermatt für knapp eine halbe Million Franken.

Standortwechsel bringt Einsparung

Das Jahresbudget 2014 beinhaltet weniger Aufwand und mehr Ertrag. 417 500 Franken Betriebserfolg sollen generiert werden. Insbesondere beim Aufwand für Material, Waren und Dienstleistungen kann gespart werden. Der Schlamm wird nicht mehr länger in Bazenheid sondern neu in Emmenbrücke verbrannt. Auf diese Weise können jährlich rund 100 000 Franken eingespart werden. Ganze 2 Millionen Franken sollen nächstes Jahr durch neue Abwasser-Anschlüsse generiert werden. Die Bautätigkeit sei in Uri weiterhin gross, heisst es in einer Mitteilung. Vor allem setzt Abwasser Uri auf den Bau der Skiinfrastrukturanlagen und dem sukzessiven Ausbau des Tourismusresorts in Andermatt.