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BUDGET SILENEN: Bauabschluss der Neat wirkt sich negativ aus

Die Neat-Baustelle war für die Gemeinde eine wichtige Einnahmequelle. Trotz deren Verschwinden braucht es aber vorerst keine Steuererhöhung.
Archivbild: Testbetrieb im Gotthard-Basistunnel in Erstfeld. Am 1. Juni wird die Neat offiziell eröffnet. (Bild: Christian Beutler / Keystone)

Archivbild: Testbetrieb im Gotthard-Basistunnel in Erstfeld. Am 1. Juni wird die Neat offiziell eröffnet. (Bild: Christian Beutler / Keystone)

Das Budget 2018 steht im Zen­trum der Herbstgemeindeversammlung von Silenen. Diese findet am kommenden Mittwoch in Bristen statt. Bei einem Gesamtaufwand von 6,4 Millionen wird ein Defizit von 90000 Franken prognostiziert. Belastend wirken sich dabei insbesondere diverse Mindererträge in den Bereichen Steuern und Quellensteuern sowie Ausgaben für die Langzeitpflege und Sonderschule aus.

Quellensteuern von 1 Million fallen weg

Wegen des Abschlusses der Neat-Bauarbeiten im Jahr 2016 und des Rückbaus der Baustelle sind diverse Steuereinnahmen rückläufig. Allein die Quellensteuern haben einst über 1 Million Franken betragen. Im Budget 2018 wird hingegen diesbezüglich nur noch mit Einnahmen von rund 75000 Franken gerechnet. Ohne neue Grossbaustellen werden sich die Quellensteuereinnahmen auf diesem reduzierten Niveau einpendeln, glaubt der Gemeinderat Silenen.

Das Budget 2018 der Investitionsrechnung weist Ausgaben von 392000 Franken und Einnahmen von 21000 Franken aus. Die Zunahme der Nettoinvestition beträgt somit 371000 Franken. Die Ausgaben setzen sich hauptsächlich aus folgenden Punkten zusammen:

Gemeindehaus soll saniert werden

Zudem entscheiden die Stimmberechtigten der Gemeinde Silenen an der Urnenabstimmung vom 26. November über das ­Kreditbegehren «Sanierung Gemeindehaus Silenen». Im Falle einer Zustimmung wird sich das Investitionsvolumen nochmals erhöhen.

Trotz des budgetierten Defizits erachtet es der Gemeinderat Silenen als verkraft- und verantwortbar, die Steuern nicht zu ­erhöhen und den Steuerfuss für das Jahr 2018 unverändert bei 105 Prozent zu belassen.

Im Rahmen der Gesamterneuerungswahlen der Behörden und Kommissionen gilt es, die Baukommission sowie die Rechnungsprüfungskommission für die Amtsperiode 2018/19 zu wählen. Alle Kommissionsmitglieder stellen sich für eine Wiederwahl zur Verfügung. Weiter hat die Versammlung die Abstimmungsbeamten neu zu wählen. Auch hier sind keine Demissionen eingegangen.

Der Gemeinderat und der Schulrat werden die Gelegenheit nutzen, um an der Versammlung über aktuelle Themen des Gemeindegeschehens zu informieren und austretende Mitglieder aus dem Gemeinde- und Schulrat zu verabschieden. (red)

Hinweis

Die Gemeindeversammlung findet am 22. November um 20 Uhr in Bristen statt.

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