Bürglen
Einsprachen gegen die neue 5G-Antenne werden abgewiesen

Bewohner in der unmittelbaren Umgebung des geplanten Standorts der Mobilfunkantenne bei der Motorfahrzeugkontrolle machen nun Verwaltungsbeschwerde beim Regierungsrat.

Markus Zwyssig
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Gegen den geplanten Bau einer neuen 5G-Mobilfunkantenne unmittelbar hinter der Motorfahrzeugkontrolle regte sich massiver Widerstand. Nun hat die Baukommission Bürglen die 1850 eingegangenen Einsprachen allesamt abgewiesen. Rund 1600 Personen waren zu einer Einsprache berechtigt und haben nun Post erhalten. Auch die Einsprachen des Gemeinderats und des Schulrats Bürglen werden abgewiesen.

Und das sind die Gründe für das Abweisen der Einsprachen: Die Kommission hat das Bauvorhaben geprüft und erachtet den Bau der geplanten Mobilfunkanlage als rechtens. Das Gebiet sei entsprechend erschlossen und zonenkonform. Die Swisscom Schweiz AG als Baugesuchstellerin habe die formellen Anforderungen erfüllt, die Baukommission Bürglen die notwendigen Verfahrensschritte durchgeführt. Für das Prüfen der Richtwerte der Mobilfunkanlage ist das Amt für Umweltschutz verantwortlich.

Anwohner machen sich Sorgen um die Gesundheit

In der unmittelbaren Umgebung der geplanten 5G-Mobilfunkantenne will man aber nicht klein beigeben. So machen Heiri und Jeannette Arnold zusammen mit Aldo Wipfli eine Verwaltungsbeschwerde beim Regierungsrat. «Wir wohnen seit über 13 Jahren in einem schönen und kinderfreundlichen Quartier mit freiem Blick ins Grüne», gibt Heiri Arnold zu bedenken. «Die technischen und wirtschaftlichen Aspekte sind das eine, die Gesundheit das andere.» Es sei wichtig, dass für das Thema sensibilisiert werde, betont denn auch seine Frau Jeannette Arnold. «Dem Schutz vor elektromagnetischer Strahlung wird viel zu wenig Beachtung geschenkt.»