BÜRGLEN: Bluthund «Noël» führt zu verletztem Berggänger

Ein 19-jähriger Berggänger stürzte am Sonntag im Biel über steiniges Gelände ab und zog sich dabei unbekannte Verletzungen zu. Der Vermisste konnte erst am Montag von einen Bluthund der Luzerner Polizei aufgespürt und durch die Rega geborgen werden.

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Der verletzte Berggänger wurde mit der Rega in ein ausserkantonales Spital geflogen. (Archivbild Rega)

Der verletzte Berggänger wurde mit der Rega in ein ausserkantonales Spital geflogen. (Archivbild Rega)

Am Sonntag, kurz nach 21 Uhr, ging bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Uri die Meldung ein, dass im Biel/Kinzig-Gebiet eine Person vermisst wird. Eine Kontaktaufnahme über das Mobiltelefon war mit dem vermissten 19-jährigen Urner nicht möglich, heisst es in einer Medienmitteilung der Kantonspolizei Uri vom Montag. Daraufhin wurde die Alpine Rettung Schweiz, Sektion Gotthard, und die Rega alarmiert.

Noch in der Nacht startete die Rega einen Suchflug mit Scheinwerfern. Zudem wurde mit einem weiteren Helikopter eine mehrstündige Suche mit dem IMSI Catcher (Ortungssystem für Mobiltelefone) durchgeführt. Alle Anstrengungen den Vermissten zu finden führten zunächst nicht zum Erfolg.

Am frühen Montagmorgen begaben sich mehrere Teams mit über 20 Rettungskräften der Alpinen Rettung ins Suchgebiet und suchten terrestrisch nach dem Vermissten. Zusätzlich wurde ein Bluthund der Luzerner Polizei aufgeboten. Bluthund «Noël» nahm eine Spur vom Biel in Richtung Sesselbahn-Bergstation auf und führte die Rettungskräfte zur vermissten Person.

Dieser konnte am Montagnachmittag, ca. 13.30 Uhr, in unwegsamem Gelände oberhalb der Sesselbahn-Bergstation, verletzt aber ansprechbar aufgefunden werden. Die Rega konnte den verletzten Berggänger bergen und in ein ausserkantonales Spital ausfliegen.

Gemäss den aktuellen Erkenntnissen der Kantonspolizei stürzte der Urner aus unbekannten Gründen über steiniges Gelände ab.

pd/zim