BÜRGLEN: Die Sanierung kostet 460'000 Franken

Die Langmattgasse muss saniert werden. Am 12. Februar wird darüber an der Urne befunden.

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Die Langmattgasse in Bürglen soll aufwändig saniert werden. (Bild: Google Maps)

Die Langmattgasse in Bürglen soll aufwändig saniert werden. (Bild: Google Maps)

Die Langmattgasse ist teilweise baulich in einem schlechten Zustand. Eine Sanierung ist notwendig. Der Gemeinderat beantragt daher für die Bürgler am Abstimmungssonntag vom 12. Februar ein Kreditbegehren von 460000 Franken.

Die Langmattgasse gehört der Gemeinde. Sie dient heute zur Erschliessung der Anwohner entlang der Langmattgasse sowie als Erschliessung für die privaten Quartierstrassen Betschartmatte, Löwenmattweg, Wegmätteli und Langmatt. Für die Anwohner der Liegenschaften Langmattgasse 75 bis 91 und der Ringligasse dient die Strasse als Erschlies­sung mit dem Langsamverkehr.

Die vom Gemeinderat 2014 erstellte Zustandsplanung über die Gemeindestrassen hat aufgezeigt, dass sich die Langmattgasse teilweise in einem schlechten Zustand befindet. Dies trifft insbesondere auf den oberen östlichen Teil der Strasse zu. Deshalb hat der Gemeinderat 2015 beschlossen, die Sanierung in die Wege zu leiten. Für die Vornahme der notwendigen vertieften Abklärungen wurde ins Budget 2016 ein entsprechender Kredit aufgenommen. Nun liegen der technische Bericht und die Kostenschätzung vor. Die Abklärungen zeigen, dass rund 280 Meter saniert werden müssen, und zwar von der Gotthardstrasse bis auf die Höhe der Liegenschaft Langmattgasse 15. Im unteren Teil der Langmattgasse werden keine Sanierungsmassnahmen vorgenommen. Mit der Sanierung erfolgt ein Totalersatz des Strassenoberbaues sowie ein teilweiser Ersatz der Fundationsschicht. Randabschlüsse und die bestehende Strassenentwässerung werden, wo notwendig, instand gesetzt. Vorgesehen ist, die Strassenbeleuchtung mit zwei zusätzlichen Kandelabern zu ergänzen.

Neu soll eine Tempo-30-Zone entstehen

Bei der Ausführung wird auf das Projekt der West-Ost-Verbindung (WOV) insofern Rücksicht genommen, dass ab der Einmündung von der Gotthardstrasse her einige Meter der Langmattgasse allenfalls nicht saniert werden. Dies wird vor Baubeginn mit der Baudirektion Uri abgesprochen und aufgrund des Planungsstandes vom Gemeinderat kurzfristig entschieden. Die Projektausführung ist in der Zeit von Mai bis August vorgesehen.

Ende Jahr 2015 wurden beim Gemeinderat total 128 Unterschriften von Anwohnern für eine Tempo-30-Zone auf der Langmattgasse eingereicht, da diese Schulweg, Erschliessungsstrasse, Arbeitsweg und Spazierstrecke sei. Der Gemeinderat hat das Anliegen aufgenommen und das notwendige Verkehrsgutachten in Auftrag gegeben. Diese neue Verkehrsbeschränkung ist nicht Bestandteil der vorliegenden Abstimmung.

Das Verfahren für die Tempo-30-Zone wird separat geführt. Der notwendige Kredit für die Signalisationen und Markierungen wird auch separat an der Offenen Dorfgemeinde dem Stimmvolk unterbreitet.

Über den Kredit soll im April abgestimmt werden

Wird die Tempo-30-Zone realisiert, wird diese hingegen zeitgleich mit der Sanierung umgesetzt. Kleine bauliche Massnahmen sind dann notwendig, welche in das Instandsetzungsprojekt der Strasse integriert und über den Sanierungskredit abgerechnet würden. Voraussichtlich soll an der Offenen Dorfgemeinde vom 20. April über den notwendigen Kredit für die Einrichtung der Tempo-30-Zone auf der Langmattgasse abgestimmt werden. (red)