BÜRGLEN: Feuerwehr erhält neue Einsatzbekleidung

Die neue Brandschutzbekleidung ist ein weiterer Meilenstein für die Feuerwehr. Denn inzwischen sind 35 Jahre vergangen, seit das Korps zum letzten Mal Brandschutzbekleidung im grossen Stil angeschafft hat.

Heiri Stadler
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Die Feuerwehrleute der Beschaffungskommission freuen sich zusammen mit Behördenvertretern über die neue und einheitliche Kleidung. (Bild: Hansueli Gisler (Bürglen, 4. März 2017))

Die Feuerwehrleute der Beschaffungskommission freuen sich zusammen mit Behördenvertretern über die neue und einheitliche Kleidung. (Bild: Hansueli Gisler (Bürglen, 4. März 2017))

Am Samstag durfte die Freiwil­lige Feuerwehr Bürglen eine neue Brandschutzbekleidung mit Helm und Schuhwerk in Empfang nehmen. Die Brandschutzbekleidung mit dem Namen Gepard, die von der Firma Growag AG geliefert wurde, entspricht den heutigen Anforderungen. Auch die neuen Stiefel und Helme machen eine gute Figur.

Die Feuerwehr hat letztmals in den Jahren 1981 und 1982 eine grosse Anschaffung von Brandschutzbekleidungen getätigt. Damals wurden aber lediglich Jacken gekauft, da Einsatzhosen noch nicht Pflicht waren. In den vergangenen Jahren erhielten die Bürgler aber immer wieder günstig Brandschutzkleider von anderen Feuerwehrkorps, die fusioniert hatten. Dies hatte zur Folge, dass die Bürgler nun verschie­dene Jacken und Hosen hatten. Die Einsatzschuhe mussten die Feuerwehrmänner zudem bisher selber bezahlen.

Die Feuerwehr bedankt sich zudem bei der Gemeinde Bürglen und dem Kanton Uri, welche die Beschaffung der neuen Ausrüstung mitfinanzierten.

Bestens für die Zukunft gerüstet

Die Neubeschaffung von Brandschutzbekleidungen, Helmen und Schuhen ist für die Feuerwehr Bürglen ein weiterer Meilenstein. Denn das Korps rüstet sich für die Zukunft. So konnte die Feuerwehr 2011 ein neues Gerätelokal einweihen. Und 2015 konnte sie ein neues Tanklöschfahrzeug in Betrieb nehmen. Somit ist die Feuerwehr Bürglen für die nächsten Jahre wieder bestens gerüstet. Die Feuerwehr Bürglen besteht momentan aus 71 Männern und einer Frau. Davon sind zwölf Männer Offiziere und elf Unteroffiziere.

Heiri Stadler

redaktion@urnerzeitung.ch