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BÜRGLEN: Komitee stellt Alternativen zu Tempo 30-Zone vor

Gegner der Tempo-30 Zone auf der Kantonsstrasse in Bürglen haben einen Massnahmenbericht erarbeitet und dem Gemeinderat Bürglen eine Petition überreicht.
Sicherheitsoptimierungen werden auch im Bereich der Ausfahrt vom Kirchenplatz vorgeschlagen. (Bild: Florian Arnold (Bürglen, 12. Februar 2014))

Sicherheitsoptimierungen werden auch im Bereich der Ausfahrt vom Kirchenplatz vorgeschlagen. (Bild: Florian Arnold (Bürglen, 12. Februar 2014))

Während den letzten Monaten haben sich die Gegner der geplanten Tempo-30-Zone in Bürglen intensiv mit Verbesserungsmassnahmen der Verkehrssicherheit im Dorfkern von Bürglen befasst. «Wir haben keine Arbeit gescheut und einen Riesenaufwand auf uns genommen. Wir wollen eine tragbare und vernünftige Kompromisslösung für alle», sagt Bernhard Epp vom Komitee für ein Verkehrskonzept ohne 30er-Zone auf der Kantonsstrasse Bürglen.

Das Komitee hat einen Massnahmenbericht mit 19 Massnahmen erarbeitet. Diese können laut Epp anstelle der Tempo-30-Zone zu einer massgeblichen Erhöhung der Sicherheit beitragen. Eine Massnahme ist beispielsweise eine Bushaltebucht Richtung Schächental im Bereich des Restaurants Schützenhaus. Sie hat den Vorteil, dass es keine Fahrbahnüberquerung der Busse beim Postplatz mehr gibt.

Verkehrssituation muss ganzheitlich angeschaut werden

Zusätzlich liegt dem Komitee ein neu erstelltes Gutachten von zwei anerkannten Verkehrsingenieuren des TCS vor. Diese Experten kommen zum Schluss, dass im «Gutachten Tempo-30», das von der Baudirektion in Auftrag gegeben wurde, fundierte Gründe für eine Tempo-30-Zone fehlen. Es wird festgestellt, dass verschiedene Sicherheitsdefizite auf der Klausenstrasse zu beheben sind. Das Fazit der Verkehrsingenieure ist, dass die neu erarbeiteten Massnahmen sowie eine Temporeduktion auf 40 km/h wesentlich besser auf die lokalen Sicherheitsdefizite eingehen, als die geplante Tempo-30-Zone. Der Bericht des TCS zeigt auf, dass die Verkehrssituation gesamtheitlich angeschaut werden muss und verschiedene Massnahmen umzusetzen sind.

Petition von 900 Personen

Im laufenden Verfahren gingen die Behörden davon aus, dass die Tempo-30-Zone bei der Bevölkerung in Bürglen wenig bestritten sei. Mit einer Petition zuhanden des Gemeinderates Bürglen haben die Gegner nun aufgezeigt, dass dieses Vorhaben weit mehr Gegner hat, als angenommen. Mit über 900 Unterschriften ist es für das Komitee erwiesen, dass diese Geschwindigkeitsbegrenzung wesentlich kritischer beurteilt wird, als oft behauptet wurde. Die Petition wurde gestern Montag von einer Delegation des Komitees dem Gemeinderat Bürglen überreicht.

Nach wie vor kompromissbereit

Aus Sicht des Komitees ist ein Kompromiss wesentlich wirkungsvoller als ein langwieriges juristisches Verfahren. Die Kompromisslösung kann zeitnah die Sicherheit im Dorfkern von Bürglen erhöhen. Der erarbeitete Massnahmenbericht wurde mit den prozessführenden Parteien TCS und dem Komitee Pro Klausenstrasse abgestimmt und besprochen.

Der Massnahmenbericht und das Gutachten der beiden Verkehrsingenieure wurde dem Gemeinderat Bürglen und der Baudirektion Uri übergeben, sowie dem Obergericht Uri eingereicht. «Wir hoffen, dass unsere Verbesserungsmassnahmen gründlich geprüft werden und dass es zu einer schnellen Einigung und Lösungsfindung kommt», sagen die Mitglieder des Komitees.

pd/mod

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