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Bürglen steht an Weihnachten ohne Pfarrer Bucheli da

Pfarrer Bucheli ist bis Anfang Dezember krank geschrieben worden. Spekuliert wird über Unstimmigkeiten mit dem Kirchenrat. Nachdem Bucheli seine Arbeit kurz wieder aufgenommen hatte, legt er nun ein neues Arztzeugnis vor. Über die Festtage steht er nicht zur Verfügung.
Florian Arnold
Pfarrer Wendelin Bucheli beim Interview von 18. Juni 2015.(Bild Urs Hanhart)

Pfarrer Wendelin Bucheli beim Interview von 18. Juni 2015.
(Bild Urs Hanhart)

Pfarrer Wendelin Bucheli geht es offenbar nicht besser. Er war seit Ende Oktober krankgeschrieben, nahm an Mariä Empfängnis, 8. Dezember, seine Arbeit aber wieder auf – zu 50 Prozent. «Nun hat uns Pfarrer Bucheli ein neues Arztzeugnis übergeben, das ihn bis Mitte Januar krankschreibt», sagt Peter Vorwerk, Vizepräsident des Kirchenrats. Um welche Krankheit es sich handelt, sei mit Verweis auf das Arztgeheimnis nicht ersichtlich.

Aus gut unterrichteten Quellen hiess es Anfang Monat, dass das Verhältnis zwischen Bucheli und einigen Mitgliedern des aktuellen Kirchenrats zunehmend schlechter geworden sei, was dem Pfarrer zugesetzt habe. Peter Vorwerk dazu: «Wo gearbeitet wird, gibt es unterschiedliche Meinungen. Die muss man diskutieren, um Lösungen zu finden.»

Gespräche werden abgewartet

In einem Schreiben hatte Bucheli die Fortführung seiner Arbeit in Bürglen vom neuen Kirchenrat abhängig gemacht, der ab Januar 2019 im Amt sein wird. Er werde die Gespräche mit diesem neu zusammen gesetzten Gremium abwarten und sich dann entscheiden. Peter Vorwerk zumindest hofft, dass Pfarrer Bucheli der Gemeinde Bürglen erhalten bleibt, wie er am Freitag der «Urner Zeitung» gegenüber sagte.

Die momentane Situation stellt den amtierenden Kirchenrat vor weitere Herausforderungen. Denn für Weihnachten müssen die Festgottesdienste umorganisiert werden. «Für die grossen Feiern werden wir sicher einen Aushilfspriester finden», so Vorwerk. Bei weiteren müsse man Wortgottesdienste anbieten und schlimmstenfalls heilige Messen ausfallen lassen.

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