Bürglen
SVP zur Umadressierung: «Das Vorhaben widerspricht jeglichem wirtschaftlichen Denken»

Die Information zum geplanten Postleitzahlwechsel ist in den vergangenen Tagen auf viel Unverständnis gestossen, auch beim Landammann. Nun gibt die SVP Uri ihr Statement ab – und spricht von fadenscheinigen Argumenten.

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Die Sonderregel existiert, weil früher der Pöstler von Altdorf den Dorfteil bediente.

Die Sonderregel existiert, weil früher der Pöstler von Altdorf den Dorfteil bediente.

Bild: Pius Amrein / «Luzerner Zeitung»

Der Gemeinderat Bürglen spielt laut einem Schreiben mit dem Gedanken, im unteren Teil des Dorfs die Postleitzahl zu ändern – von 6460 Altdorf auf 6463 Bürglen. Das führte zu zahlreichen Diskussionen. Nun hat sich die SVP Bürglen mit einer Medienmitteilung an die Urner Zeitung gewandt.

In der Mitteilung kritisieren sie das Vorhaben des Gemeinderates. Es widerspreche nicht nur in der momentanen Situation, sondern auch generell jeglichem wirtschaftlichen Denken. Mit «fadenscheinigen Argumenten» sollen den Bürglern eine Umadressierung schmackhaft gemacht werden. Sollten die rund 1000 Personen und 75 kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ihre Adresse ändern müssen, würde dies einen massiven Aufwand verbunden sein und stehe in keinem Verhältnis zum Mehrwert, welcher der Gemeinderat proklamiere.

In der Mitteilung fordert die SVP Bürglen den Gemeinderat auf, das Vorhaben abzubrechen und sich «den wichtigeren Themen in der Gemeinde zu widmen». (zgc)