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Bürgler Tellmuseum beendet Saison literarisch

Die Museumssaison kommt einer Lesung des Zuger Literaturlabels Salz & Pfeffer zum Abschluss. Gleichzeitig wird auch. Auch der temporäre Lyrik-Weg wird am 20. Oktober abgeräumt.
Eine der Texttafeln des temporären Lyrikweges in Bürglen. (Bild: PD)

Eine der Texttafeln des temporären Lyrikweges in Bürglen. (Bild: PD)

(ml) Die Saison im Tellmuseum endet am 20. Oktober mit einer Lesung. Zu Gast ist das Literaturlabel «Satz & Pfeffer», bestehend aus dem Paar Judith Stadlin und Michael van Orsouw aus Zug.

Seit dem 17. September führt ein Lyrikweg in Bürglen über den Staldenweg zum Tellmuseum. Entlang dem Telllehrpfad sind auf insgesamt zehn Tafeln Texte von namhaften Schweizer Autorinnen und Autoren abgedruckt. «Reisen ist ein Ortsname. Hockenheim auch. Heimkehr aber nicht», steht auf einer Tafel bei der Pfarrkirche Bürglen. Sie wurde verfasst von «Satz & Pfeffer». Am Sonntag, 20. Oktober, wird der Bürgler Lyrikweg abgeräumt, verbunden mit dem Saisonende des Tellmuseums. Zur Finissage um 16 Uhr werden Judith Stadlin und Michael van Orsouw im Tellmuseum ihre Sätze vortragen. Die Bevölkerung ist zu dieser Unterhaltung herzlich eingeladen.

Lyrik-Weg zu Ehren des Literaturnobelpreisträgers

2019 wird das Jubiläum 100 Jahre Literaturnobelpreis Carl Spitteler gefeiert. Zu seinen Werken gehört das Reise- und Wanderbuch «Der Gotthard». Carl Spitteler bezeichnete in verschiedenen seiner Texte den Gotthard nicht als «Bollwerk» oder «Schutzwall» gegen mögliche Eindringlinge, sondern vielmehr als Brücke in den Süden. Die Kraft der Worte findet nun auch in Zusammenarbeit mit Niklaus Lenherr aus Luzern einen Platz im Tellmuseum, das sich aktuell mit der Instrumentalisierung der Tell-Figur auseinandersetzt, die «Heldengeschichten» kritisch liest und vermittelt.

In Erinnerung an Carl Spitteler, der 1919 als erster und bislang einziger gebürtiger Schweizer den Literaturnobelpreis erhielt, schuf Niklaus Lenherr das Projekt «2019 meets 1919». Da und dort in der Zentralschweiz widmete er ihm einen mobilen, temporären Lyrik-Weg. Lenherr beauftragte zeitgenössische Schriftstellerinnen und Schriftsteller aus allen vier Schweizer Sprachregionen, sich mit Gedichten und lyrischen Kurztexten des Literaturnobelpreisträgers auseinanderzusetzen und eine lyrische Entsprechung zu finden. 76 Autorinnen und Autoren stellten sich der literarischen Herausforderung.

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