Bund gibt grünes Licht für Autobahnanschluss

Der Bund gibt grünes Licht für einen neuen A-2-Anschluss im Unterland. Aber: Es braucht eine Schächenspange.

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Der Verkehr soll im Urner Talboden neu geleitet werden. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)

Der Verkehr soll im Urner Talboden neu geleitet werden. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)

Die Geschäftsleitung des Bundesamts für Strassen (Astra) hat entschieden, zusammen mit dem Kanton Uri den A-2-Halbanschluss Attinghausen zu realisieren. Baudirektor Markus Züst bestätigte am Freitag entsprechende Recherchen der Neuen Urner Zeitung. Das heisst: In Zukunft gäbe es in der Nähe des neuen Kreisels Wysshus eine A-2-Auffahrt Richtung Luzern und eine Ausfahrt für den Verkehr von Norden nach Süden.

Verbindung ist ein Muss

«Der Astra-Entscheid bringt uns nun Planungssicherheit», freute sich Züst am Freitag. «Er zeigt uns aber auch, dass die Überlegungen, welche die Regierung bezüglich Gesamtverkehrskonzept Urner Talboden angestellt hat, vom Bund auch unterstützt werden.» Die Realisierung des Halbanschlusses ist allerdings an eine Voraussetzung gebunden: Das Astra fordert, dass das regionale Gesamtverkehrsprojekt Urner Talboden gemäss Vorschlag der Regierung im Richtplan festgelegt wird. Das heisst im Klartext: Es braucht eine West-Ost-Verbindung (Schächenspange), die das Gebiet rund um den Kreisel Wysshus und den geplanten Halbanschluss mit der Klausenstrasse in Bürglen verbindet.

Bruno Arnold