BUNDESPARLAMENT: Hansruedi Stadler hätte Stoff für Krimi

«Ich gehe mit einer grossen persönlichen Befriedigung aus dem Amt», sagt der Urner Ständerat Hansruedi Stadler. Im Interview nennt er die Gründe dafür.

Drucken
Teilen
Hansruedi Stadler als tanzender Landammann nach der Annahme der Alpeninitiative 1994. (Bild Peter Fischli/Neue UZ)

Hansruedi Stadler als tanzender Landammann nach der Annahme der Alpeninitiative 1994. (Bild Peter Fischli/Neue UZ)

«Der Rummel wird immer gewaltiger», sagt der abtretende Ständerat Hansruedi Stadler zur politischen Arbeit in Bern. Zum Denken brauche man Ruhe. In der heutigen Politik hätten aber gewisse Leute zu wenig Zeit zum Denken. Ein Teil der politischen Hektik sei auch hausgemacht. «Man versucht zum Beispiel, gewisse Gesetze im Dringlichkeitsverfahren in der gleichen Session durch beide Räte zu boxen. Das wäre häufig nicht notwendig. Zum Glück war der Ständerat nicht der Grosskampfplatz der parteipolitischen Auseinandersetzungen.»

«Tatort Bundeshaus»
«Mein Ständeratskollege Hansheiri Inderkum, Nationalrätin Gabi Huber und ich haben für die Urner Anliegen immer am gleichen Strick gezogen. Ich gehe nicht zuletzt deshalb mit grosser persönlicher Befriedigung aus dem Amt.» Und er sprühe weiterhin vor Ideen. Eine davon sei vielleicht das Verfassen eines Krimis. Tatort wäre das Bundeshaus.

Bruno Arnold

Das grosse Interview mit Hansruedi Stadler lesen Sie am Samstag in der Neuen Urner Zeitung.