Bundesrat geht auf das Anliegen des Urner Nationalrats Simon Stadler ein

Vereine sollen auch ohne alle geplanten Aktivitäten die budgetierten J+S-Beiträge erhalten.

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Simon Stadler

Simon Stadler 

Bild: Adrian Venetz

(pd/mah) Das Unihockey-Training ist abgesagt, das Jungschwinget aufs nächste Jahr verschoben und auch die Jungwächter können sich aktuell nicht zur Gruppenstunde treffen: Wegen des Coronavirus geraten viele Jugend- und Sportvereine in finanzielle Schwierigkeiten, denn ohne Aktivitäten haben die Vereine keine Ansprüche auf J+S-Beiträge. Der Urner CVP-Nationalrat Simon Stadler, welcher selbst in verschiedenen Jugendvereinen tätig ist, forderte daher in der Kommission Wissenschaft, Bildung und Kultur, dass die Vereine auch ohne alle geplanten Aktivitäten die budgetierten J+S-Beiträge erhalten sollen. Seit dem 21. März fallen diese wichtigen Einnahmen aus.

Wie der Bundesrat anlässlich der Medienkonferenz vom 29. April mitteilte, beabsichtigt er nun, die Vereine in dieser speziellen Situation zu unterstützen und sie Ende Jahr für Ausfälle zu entschädigen. Falls nötig, werde der Bundesrat auch entsprechende Rechtsanpassungen in Auftrag geben.