BUNDESRAT: Josef Dittli steigt nicht ins Rennen

Der Urner Regierungsrat Josef Dittli kandidiert nicht für den frei werdenden Bundesratssitz. Er sieht keine reellen Chancen.

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Josef Dittli gibt den Medien Auskunft. (Archivbild Manuela Jans/Neue LZ)

Josef Dittli gibt den Medien Auskunft. (Archivbild Manuela Jans/Neue LZ)

Nach reiflicher Überlegung hat Regierungsrat Dittli die Kantonalpartei gebeten, ihn nicht für den frei werdenden FDP-Sitz im Bundesrat zu nominieren. Er habe sich nach zahlreichen Gesprächen mit Vertrauensleuten aus seinem persönlichen und politischen Umfeld gegen eine Kandidatur entschieden. Dies teilt die FDP Uri mit.

Chancen nicht intakt
Aufgrund der eingegangenen Kandidaturen hochkarätiger Persönlichkeiten mache eine Bewerbung seiner Person auf einen Bundesratssitz wenig Sinn. Für eine Nomination durch die FDP Fraktion sehe er keine reelle Chance. Anstatt in den nächsten Wochen eine kräfteraubende Kandidatur mit wenig Aussicht auf Erfolg zu durchlaufen, werde er sich lieber den Aufgaben als Finanzdirektor und Landesstatthalter des Kantons Uri widmen.

Die Freisinnigen bedauern den Entscheid.

pd/rem