BUNDESRATSWAHL: FDP will Dittli ins Bundesrats-Rennen schicken

Der Verzicht von Gabi Huber auf eine Bundesratskandidatur wird von der Urner FDP bedauert. Doch bereits hat die Kantonalpartei einen weiteren möglichen Urner Kandidaten ins Auge gefasst.

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Josef Dittli – ein möglicher Kandidat für den Bundesrat? (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Josef Dittli – ein möglicher Kandidat für den Bundesrat? (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Die FDP des Kantons Uri zieht trotz der Absage von Gabi Huber eine Bundesratskandidatur aus Uri in Betracht. Die Geschäftsleitung habe Regierungsrat Josef Dittli angefragt, eine allfällige Kandidatur zu prüfen, schreibt die FDP Uri in einer Medienmitteilung. Dittli verfüge als lösungsorientierter Politiker über das nötige Format, dem ein Bundesrat zu entsprechen hat.

Auch Gabi Huber würde laut Mitteilung als Fraktionspräsidentin und ehemalige Regierungsrätin Erfahrung und Kompetenz mitbringen, um das anspruchsvolle Amt in der Landesregierung erfolgreich auszuüben. Huber sei als dossiersichere, versierte und kollegiale Politikerin weit über die Parteigrenzen hinaus respektiert. Deshalb bedauert die FDP des Kantons Zug die Absage Hubers. Dennoch habe der Kanton Uri Anspruch auf eine Vertretung in der Landesregierung, und mit Dittli auch einen geeigneten Kandidaten.

pd/kst/zim