«Burg-Hansi» dreht den Geldhahn ab sofort zu

Schlechte Nachrichten für Urner Sportler, Vereine und Organisationen: Hans Imholz («Pouletburg»), einer der grössten Urner Sponsoren, steigt aus – weil er verärgert ist.

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Hans Imholz von der «Pouletburg» Attinghausen. (Bild: Archiv Corinne Glanzmann/Neue UZ)

Hans Imholz von der «Pouletburg» Attinghausen. (Bild: Archiv Corinne Glanzmann/Neue UZ)

«Ich habe die Nase voll», sagt Hans Imholz («Burg-Hansi») von der «Pouletburg» in Attinghausen.«In Zukunft werde ich weder Einzelsportler, Vereine und Gruppen noch Anlässe sponsern oder mit Spenden unterstützen.» Die Gründe dafür? Die kantonale Steuerverwaltung und das Urner Amt für Migration würden ihm betreffend Steuerveranlagungen respektive im Zusammenhang mit der Anstellung von ausländischen Mitarbeitenden immer wieder «Knüppel zwischen die Beine werfen». «Ihretwegen muss ich alle Jahre hohe Anwaltskosten in Kauf nehmen, um zu meinem Recht zu kommen. Irgendwo muss ich diese von der Verwaltung verursachten Kosten einsparen», sagt Imholz.

Riesige Einbussen

Fett bekommt aber auch die Urner Regierung ab: «Sie nimmt mit ihrer Verkehrspolitik in Kauf, dass der Gotthard-Strassentunnel während der Sanierung total gesperrt wird», äussert Imholz seinen Unmut. «Für meine Firma wird dies riesige Einbussen zur Folge haben. Eine derart wirtschaftsfeindliche Haltung akzeptiere ich nicht länger.»

«Es bestehen bei den offenen Steuerveranlagungen tatsächlich noch Differenzen zwischen Hans Imholz und der kantonalen Steuerverwaltung», erklärt Pius Imholz, Vorsteher des Amts für Steuern. Allerdings sei man weiter an einer gütlichen und aussergerichtlichen Einigung interessiert.»

Bruno Arnold

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