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Bürglen erhält ihr Energiestadt-Label und feiert

Die Gemeinde darf sich Energiestadt nennen. Das sei eine Herausforderung, aber auch ein Grund, am 7. September gemeinsam zu feiern.
Setzen sich für eine nachhaltige Umwelt ein; hinten von links: Fabian Tresch, Luzia Gisler-Wenk, Peter Arnold und Peter Gisler; vorne von links: Kurt Gisler, Miriam Christen-Zarri und Corinne Salzmann. (Bild: PD)

Setzen sich für eine nachhaltige Umwelt ein; hinten von links: Fabian Tresch, Luzia Gisler-Wenk, Peter Arnold und Peter Gisler; vorne von links: Kurt Gisler, Miriam Christen-Zarri und Corinne Salzmann. (Bild: PD)

(pd/RIN) Ein Blick zurück: 2011 war erstmals in Betracht gezogen worden, aus dem Tellendorf eine Energiestadt zu machen. Der Zertifizierungsprozess begann mit einer detaillierten Bestandsaufnahme und einer Beurteilung des Entwicklungspotenzials. Die Energie- und Umweltkommission erarbeitete zusammen mit dem Energiestadtberater ein für die Gemeinde massgeschneidertes Programm für die nächsten Jahre.

Am 30. November vergangenen Jahres bestand die Gemeinde Bürglen das Audit und darf sich seither Energiestadt nennen. Am kommenden Samstag, 7. September, wird Walter Kubik, Vertreter des Trägervereins Energiestadt Schweiz, der Gemeinde Bürglen das Label überreichen.

Energie- und Ölverbrauch um Vielfaches reduziert

«Durch diese Rolle wird das Umweltbewusstsein nicht nur der Mitarbeiter der Verwaltung und der Schule, sondern aller Bürgler gefördert», erklärt Miriam Christen-Zarri, Gemeinderätin und Vorsitzende der Energie- und Umweltkommission. «Energiesparen und ein umweltverträgliches Verhalten steigern die Lebensqualität aller.»

Christen-Zarri nennt einige Beispiele: 2011 lag der Energieverbrauch der Strassenbeleuchtung an der Feldgasse bei 5596 Kilowattstunden, seit dem Umsteigen auf LED-Lampen im Jahr 2018 bei 1949. 2011 hätten die Bürgler Schulhäuser, die Sporthalle und die Gemeindekanzlei rund 80000 Liter Heizöl benötigt, 2019 noch rund 42'000. Als ein weiteres Beispiel nennt sie das ÖV-Angebot mit dem Halbstundentakt. Es habe eine deutlich bessere Frequenz zur Folge: 2011 seien rund 126'000 Fahrgäste transportiert worden, 2018 über 250'000.

Ein Fest für die Bevölkerung

(pd/RIN) Das Energiestadt-Fest Bürglen findet am Samstag, 7. September, in der Aula und im Foyer des Knabenschulhauses sowie auf dem unteren Schulhausplatz statt. Der offizielle Teil beginnt um 14.15 Uhr mit der Begrüssung durch Gemeinderätin Miriam Christen-Zarri. Anschliessend werden Gemeindepräsidentin Luzia Gisler und Regierungsrat Roger Nager einige Worte an die Bevölkerung richten. Walter Kubik wird der Gemeinde Bürglen das Label des Trägervereins Energiestadt Schweiz überreichen. Für Kinder und Jugendliche gibt es verschiedene Attraktionen. In einer Ausstellung werden Aspekte der Energie-Effizienz präsentiert. Oberstufenschüler helfen in der Gastwirtschaft mit. Die Gemeinde offeriert zur Feier des Tages einen Apéro. Der Erlös aus der Gastwirtschaft kommt den Oberstufenklassen zugute.

Die Bezeichnung Energiestadt ist ein Leistungsausweis für Gemeinden, die eine nachhaltige kommunale Energiepolitik vorleben und umsetzen. Energiestädte fördern umweltverträgliche Mobilität sowie erneuerbare Energie und setzen auf eine effiziente Nutzung der Ressourcen. Sie sind Vorreiter für innovative Energiepolitik. Die Gemeinden mit dem Label Energiestadt leisten einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität. Das Label ist auch ein Instrument des Standortmarketings und ist Teil des Bundesprogramms Energie-Schweiz.

Als Mitglieder der Energie- und Umweltkommission im Einsatz für eine nachhaltige Umwelt in Bürglen sind ausserdem Fabian Tresch, Luzia Gisler-Wenk, Peter Arnold, Kurt Gisler, Corinne Salzmann und Peter Gisler.

«Alle Beteiligten dürfen stolz auf ihre Arbeit sein»

Damit Bürglen auch in Zukunft das Label tragen darf, gilt es, den stetigen Prozess der verbesserten Energienutzung umzusetzen. Die Herausforderung bestehe darin, sich stets für eine nachhaltige Umwelt einzusetzen sowie sich laufend an neue Gegebenheiten anzupassen. Mit Hilfe einer Erfolgskontrolle wird der Fortschritt aufgezeigt. «Sich mit dem Label Energiestadt zu schmücken, ist toll. Alle Beteiligten dürfen stolz auf ihre Arbeit sein», so Christen-Zarri. «Wichtiger ist jedoch, dass mit diesem Prozess eine Entwicklung zu schonendem Umgang mit Energie und der Umwelt angestossen wird.»

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