Bürgler Sternsinger sammeln 13170 Franken für Libanon

33 Könige und 11 Sternträger waren in ganz Bürglen unterwegs – und besuchten auch das Biel.

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Die Sternsinger-Gruppen sammelten fleissig.

Die Sternsinger-Gruppen sammelten fleissig.

Bild: PD

Tradition Das Segnen der Häuser zu Jahresbeginn ist eine alte Tradition. Am 5. und 6. Januar zogen die Bürgler Sternsinger während mehr als 6 Stunden von Tür zu Tür. Mit viel Begeisterung sangen die Schulkinder die Sternsingerlieder und trugen die frohe und befreiende Weihnachtsbotschaft zu den Menschen nach Hause.

«Wenn die Menschen den Segen Gottes aufnehmen, dann wirkt er, wenn sie ihn zurückweisen, geht er nicht verloren», sagte Pfarrer Wendelin Bucheli zu den Sternsingern. «Er bleibt bei euch – in euren Herzen!» So segnete er am 5. Januar um 16 Uhr in der Pfarrkirche knapp 90 Schulkinder und 22 Leiterinnen, ehe er sie als Sternsingerinnen und Sternsinger aussandte, Frieden und den Segen Gottes zu den Menschen bringen.

Viel Wohlwollen und Solidarität spürbar

Mit Kleinbussen – kostenlos von der Garage Walker GmbH, den Bürgler Nationalturnern und Privatpersonen zur Verfügung gestellt – wurden die elf Sternsingergruppen in die Bürgler Quartiere gefahren. Gar auf rund 1600 Metern über Meer war eine Gruppe aktiv. Am Dreikönigstag waren sechs Kinder auf dem Biel unterwegs. Beim Sammeln für zwei Friedensprojekte für Kinder- und Jugendliche im Libanon erfuhren sie von den Bürglern viel Wohlwollen und Solidarität. Das diesjährige Sammelergebnis beträgt 13170 Franken.

Die Abendmesse an Dreikönigen sowie ein kleines Fest bildeten den Abschluss des Sternsingens. Der Gottesdienst in der Kirche wurde von den sehr aufmerksamen Sternsingern mitgestaltet. 33 Könige und 11 Sternträger sowie die grosse Kinderschar mit den Leiterinnen gaben ein festliches Bild ab. Die Schulkinder sangen während der Messe mit grossem Engagement nochmals einige der Sternsingerlieder.

Das vierköpfige Leiterinnenteam nahm die Gelegenheit wahr und bedankte sich herzlich bei den Sternsingern, deren Leiterinnen sowie bei den Fahrern, Helferinnen, Eltern, Sponsoren und Spendern. Viele Gottesdienstbesucher zeigten sich nach der Messe berührt und beeindruckt vom grossen Engagement der Sternsingerinnen und Sternsinger. Zum Abschluss durften sie noch einen Hotdog geniessen. (pd/zf)