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Frauenbund Uri setzt sich für freiwillige Pflegearbeiter ein

Der Frauenbund macht mit einer Standaktion auf die grosse Menge freiwillig geleisteter Arbeit aufmerksam. Ganz nach dem Motto: «Care-Juwelen im Einsatz für Care-Juwelen.»
Machen auf freiwillige Pflegearbeit aufmerksam: Miriam Christen-Zarri, Kantonalpräsidentin Frauenbund Uri (links), und Eveline Lüönd, Programmleiterin «Gesund ins Alter», Gesundheitsförderung Uri. (Bild: PD)

Machen auf freiwillige Pflegearbeit aufmerksam: Miriam Christen-Zarri, Kantonalpräsidentin Frauenbund Uri (links), und Eveline Lüönd, Programmleiterin «Gesund ins Alter», Gesundheitsförderung Uri. (Bild: PD)

(pd/jb) Am Samstag, 9. März, führte der Frauenbund Uri, unterstützt von der Gesundheitsförderung Uri und der Frauengemeinschaft Göschenen, auf dem Unterlehn in Altdorf und beim Coop in Göschenen eine Standaktion zum Thema «Care-Arbeit sichtbar machen und wertschätzen» durch. Die Aktion vom Schweizerischen Katholischen Frauenbund initiiert, um in der ganzen Schweiz auf die 9 Milliarden Stunden unbezahlter Care-Arbeit hinzuweisen, die mehrheitlich von Frauen geleistet wird. Dies heisst es in einer Mitteilung der Organisation.

Care ist Betreuungs-, Pflege-, Beziehungs- und Hausarbeit. Ob Säugling oder Senior: Jeder Mensch ist im Laufe seines Lebens auf die Fürsorge anderer angewiesen.

Bund schätzt den Wert auf 303 Milliarden Franken

Der jährliche Wert dieser Arbeit wurde vom Bundesamt für Statistik mit rund 303 Milliarden Franken berechnet. Würde jede in der Schweiz lebende Frau ab 15 Jahren für ihre unbezahlte Care-Arbeit entlohnt, erhielte sie ungefähr 40'000 Franken pro Jahr.

Um dies der Bevölkerung bekannt zu machen, verteilten die Vorstandsmitglieder des Frauenbunds Broschüren, Buttons mit der Aufschrift «Ich bin ein Care-Juwel. Du auch?» und gelbe Rosen.

Kaffee und Kuchen fürs leibliche Wohl

Auch für das leibliche Wohl war gesorgt. Frauen von verschiedenen Frauen- und Müttergemeinschaften backten feine Kuchen, die sich die Besucher am Stand zusammen mit einem Kaffee schmecken liessen.

Es ergaben sich viele angeregte Diskussionen und allen wurde einmal mehr bewusst, was fehlen würde, wenn vor allem die Frauen keine Sorgearbeit mehr leisten würden, und was es die Steuerzahler kosten würde, wenn die freiwillig Engagierten sich ihre wertvolle Arbeit bezahlen liessen.

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