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Schattdorfer Ringer sind chancenlos gegen den amtierenden Meister

Beim Schweizer Meister Kriessern gab es für das junge Team der Ringerriege Schattdorf nichts zu holen.
Caroline Christen
Thomas Epp (links) hat seinen Gegner fest im Griff. (Archivbild: PD)

Thomas Epp (links) hat seinen Gegner fest im Griff. (Archivbild: PD)

Momentan versucht die Ringerriege Schattdorf, das Beste aus ihrer misslichen Lage herauszuholen. Aufgrund der langen Verletzungsliste kommen junge Ringer zu ihren Einsätzen in der Swiss Winforce League. Seit dem ersten Saisonkampf stagniert das Punktekonto der Urner auf einem Punkt. Da am vergangenen Samstag Hergiswil überraschend gegen Einsiedeln gewann, steigt der Druck für die Rückrunde an, will sich Schattdorf vorzeitig den Ligaerhalt sichern.

Thomas Epp war gegen Dario Obrist klar der bestimmende Ringer und konnte noch vor der Pause mit 16 zu 0 Punkten als Sieger von der Matte gehen. Christoph Waser zeigte im Kampf keinen Respekt gegen Ramon Betschart, Vize-Weltmeister der Junioren. Er griff zweimal beherzt an und konnte seinen Kontrahenten in die gefährliche Lage bringen, doch der Schiri sah die Sache anders und gab dem Kriessener die Punkte. Waser hätte Punkte verdient gehabt, musste aber die Überlegenheit nach rund zwei Minuten und einem 0 zu 16 Punkterückstand eingestehen.

Mehr Einsatz in der Offensive bringt Punktesieg

Ein stetes Auf und Ab prägte den Kampf zwischen Sergio Gamma und Dorien Hutter, jedoch immer mit dem besseren Ende für Gamma. In der Pause stand es 8 zu 4 Punkte für Gamma und das Kampfgeschehen ging im gleichen Stil weiter. Am Ende reüssierte ein verdienter 16 zu 9 Punktesieg für Gamma, da dieser mehr für die Offensive getan hatte. Jürg Hutter führte gegen Andi Murer die feinere Klinge und kam mit einigen Angriffen durch. Nach einem 0 zu 4 Pausenrückstand versuchte Murer in der zweiten Hälfte, Punkte zu ergattern, doch Hutter konnte alle Angriffe parieren und brachte seinen Sieg sicher ins Trockene (0:11 Punktesieg). Sven Gamma kämpfte im für ihn ungewohnten Freistil gegen Dominik Laritz. In der ersten Minute konnte Gamma alle Angriffe abwehren, doch dann kam er in Schieflage und konnte eine Schulterniederlage nicht verhindern. In der Pause stand es somit 7 zu 12 Punkte für Kriessern.

In der zweiten Kampfhälfte drehten die Rheintaler voll auf und liessen Schattdorf auch nicht nur einen kleinen Hauch einer Chance. Punktelos zog die zweite Kampfhälfte über die Urner hinweg. Flavio Herger war gegen Fabio Dietsche von Beginn weg unter Druck und letzterer konnte nach gut einer Minute mit hohen Wertungen ein vorzeitiges Kampfende herbeiführen. Sven Epp bot David Loher in der ersten Hälfte Paroli und ging mit 0 zu 4 Punkten in die Pause. Bis dahin war es ein sehr ausgeglichener Kampf trotz Rückstands. Ein Vier-Punkte-Angriff von Loher beendete den Kampf frühzeitig durch einen Schultersieg. Epp erntete wenig Lohn für einen beherzten Kampf. Der Kriessener Tobias Betschart reihte einen Angriff an den anderen. Ramon Epp konnte diesem Angriffsfeuer nichts entgegensetzen und musste sich nach gut zwei Minuten mit 0 zu 16 Punkten geschlagen geben.

Fabian Epp kam gegen Marc Dietsche von der ersten Sekunde an stark unter Druck und hatte dem nichts Gleichwertiges entgegenzusetzen. Nach einer 15 zu 0 Punkteführung gewann Dietsche durch einen Schultersieg. Renato Kempf zeigte wie immer einen beherzten Kampf, doch David Hungerbühler behielt stets den Überblick und hatte das Kampfgeschehen in seinen Händen. Kempf konnte verhindern, dass Hungerbühler das Punktemaximum für Kriessern holen konnte. Dies war nach dem 0 zu 10 Pausenrückstand nicht zu erwarten.

In der Rückrunde soll gepunktet werden

Der amtierende Schweizer Meister diktierte den Kampf klar gegen die mit vielen Ersatzleuten bestückte Urner Truppe. Thomas Epp und Sergio Gamma stachen bei diesem Kampf mit ihren beiden Siegen besonders ins Auge. Auf diesen Lichtblicken kann und muss nun aufgebaut werden. Bleibt zu hoffen, dass in der Rückrunde die verletzten Leistungsträger zurückkehren und so die dringend benötigten Punkte geholt werden können. Der Start dazu ist am kommenden Samstag, 12. Oktober, um 20 Uhr auswärts in Einsiedeln.

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