Coronafälle in Uri haben weiter abgenommen

Vier Urner, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, befinden sich zur Zeit noch in Behandlung. Einreisende aus einem Staat mit erhöhtem Ansteckungsrisiko müssen in Quarantäne.

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(RIN) Zur Zeit liegen im Kanton Uri noch vier Fälle von positiv auf den Coronavirus getesteten Personen vor. Dies gibt der Urner Corona-Sonderstab Covid-19-Exit in seiner neusten Mitteilung vom Freitag bekannt. Seit der letzten Meldung vom 9. Juli sind acht positiv getestete Personen wieder genesen. Rund 20 Personen, die in engem Kontakt zu positiv getesteten Personen standen, befinden sich in Quarantäne. In allen Fällen verlief respektive verläuft das Contact Tracing wirksam und effektiv, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Die Ansteckungsherde habe eruiert und die Übertragungskette unterbrochen werden können.

Für alle öffentlich zugänglichen Einrichtungen und Betriebe sowie für Veranstaltungen ist weiterhin ein Schutzkonzept gefordert. Für alle Branchen gelten dieselben Vorgaben für Schutzkonzepte, die eine sehr wichtige Massnahme gegen die Ausbreitung des Coronavirus bilden würden. Wie der Sonderstab weiter schreibt, finden im Zusammenhang mit den schweizweit steigenden Fallzahlen sowie dem Infektionsgeschehen ab nächster Woche wiederum systematische Überprüfungen durch Mitarbeitende der Kantonspolizei Uri zwecks Umsetzung der Schutzkonzepte statt.

Zehntägige Quarantäne für Einreisende aus einem Risikostaat

Personen, die aus einem Staat mit erhöhtem Ansteckungsrisiko zurückkehren, müssen für zehn Tage in Quarantäne und haben sich telefonisch innert zwei Tagen bei einer kantonalen Stelle zu melden, schreibt der Sonderstab. Die Meldestelle für den Kanton Uri ist telefonisch unter 041 874 3433 erreichbar. Die Meldung kann auch online unter antwort.ur.ch/s/einreise-meldung gemacht werden. Durch die Quarantäne könne die Übertragung des Virus auf Personen im Haushalt und in der Bevölkerung vermieden werden. Damit werde ein wichtiger Beitrag zum Schutz von besonders gefährdeten Personen und zur Verlangsamung der Verbreitung des Virus geleistet.

Der Sonderstab wird weiterhin wichtige Informationen auf www.ur.ch/coronavirus publizieren.