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Urner Regierungsrat fordert: «Unnötige bürokratische Hürden» sollen beim Covid-Zertifikat aus dem Weg geräumt werden

Im Rahmen der Vernehmlassung zum Zertifikat fordert die Regierung, dass Berechtigte das Covid-Zertifikat ohne ausdrücklichen Antrag ausgestellt und zugeschickt bekommen sollen.

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(jb)

Der Urner Regierungsrat hat zum Entwurf der Verordnung über Zertifikate zum Nachweis einer Covid-19-Impfung, einer Covid-19-Genesung oder eines Covid-19-Testergebnisses (Covid-19-Verordnungszertifikate) Stellung genommen. Grundsätzlich begrüsst das Gremium den Effort des Bundes, dass das Covid-Zertifikat international kompatibel ist, und sieht das Zertifikat als zentrales Element, um zu einem «normalen» Leben zurückzufinden, heisst es in einer Mitteilung des Regierungsrats.

Damit die Zertifikate – wie vom Bund in Aussicht gestellt – spätestens Ende Juni allen zur Verfügung stehen, müssen «unnötige bürokratische Hürden» aus dem Weg geräumt werden, heisst es in der Mitteilung weiter. Diesbezüglich müsse der Bund seine in die Vernehmlassung gegebenen Vorschläge nachbessern. Wegen der voraussehbar hohen Nachfrage wegen der Sommerferien schlägt der Kanton Uri vor, dass all jene Personen, die bereits geimpft wurden oder eine Infektion durchgemacht haben, ohne ausdrücklichen Antrag ein Zertifikat ausgestellt und zugestellt erhalten. Alternativ müsse es möglich sein, dass dazu berechtigte Bürgerinnen und Bürger ihr Zertifikat auf einem einfachen Weg selbst herunterladen können. Die Arbeit der durch die Kantone autorisierten Personen soll sich auf die Bearbeitung von Spezialfällen konzentrieren.