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Crowdfunding soll Brücke über die Reuss ermöglichen

Der Verein Gottardo-Wanderweg möchte im Bereich der Gotthard-Raststätte eine neue Fussgängerbrücke über die Reuss bauen. Die Hälfte des Fehlbetrags von 400'000 Franken soll durch eine Crowdfunding-Aktion erzielt werden.
Urs Hanhart
Jetzt geht es um die Wurst für das Projektteam: (von links) Stefan Rohrer, Josef Zgraggen und Peter Ziegler. (Bild: Urs Hanhart (28. September 2018))

Jetzt geht es um die Wurst für das Projektteam: (von links) Stefan Rohrer, Josef Zgraggen und Peter Ziegler. (Bild: Urs Hanhart (28. September 2018))

Bereits seit rund zehn Jahren besteht die Idee, für Fussgänger, Wanderer und Velofahrer entlang des Hochwegs eine Brücke zum Überqueren der Reuss zu bauen. Mehrere Projekte scheiterten jedoch, weil die betroffenen Landbesitzer ihr Einverständnis nicht gaben. Nun nimmt das Vorhaben aber konkrete Formen an.

Am Freitag, 28. September, stellte eine eigens gegründete Projektgruppe mit Vertretern der Gemeinden Erstfeld, Schattdorf und Attinghausen sowie des Kantons im Rahmen einer Wurstbrat-Aktion am Ufer der Reuss bei der Gotthard-Raststätte unter dem Titel «Ryysboogebrugg» ein an sich bereits pfannenfertiges Brücken-Projekt vor.

Raststätte verdoppelt Spendenbetrag

Noch nicht gesichert ist allerdings die Finanzierung. Die Gesamtkosten der neuen, von Jürg Conzett konzipierten Spannbandbrücke belaufen sich auf zirka 650'000 Franken, wie Stefan Rohrer, Mitglied des achtköpfigen Projektteams und Mitglied der Geschäftsleitung der Gotthard-Raststätte, erklärte. Davon seien aktuell 250'000 Franken zugesprochen, die restlichen 400'000 Franken sollen zur Hälfte durch Sponsoring eingenommen werden.

«Die Gotthard-Raststätte hat sich dazu verpflichtet, jeden gespendeten Franken zu verdoppeln. Jede Spende erfährt somit eine doppelte Wirkung», führte Rohre aus. Das Sponsoring-Ziel soll mittels Crowdfunding – einer breit abgestützten Gruppenfinanzierung – sichergestellt werden. «Anreiz für ein finanzielles Engagement bietet nicht nur der Mehrwert, der durch die Realisierung der Brücke entstehen wird. Auch kleine Geschenke sollen die Spende versüssen», so Rohrer.

So können beispielsweise Unterstützer mit einem Betrag von mehr als 100 Franken am Wettbewerb zur Namensfindung der Brücke teilnehmen. Firmen und private Gross-Sponsoren ab 10000 Franken werden direkt mit ihrem Namen im Brückenbelag verewigt.

Spendenziel muss bis am 2. Januar erreicht sein

Die Spendenaktion läuft bis am 2. Januar. «Falls wir bis dahin das Spendenziel nicht erreichen, fliesst kein Geld und es gibt auch keine Gegenleistungen», so Rohrer. «Aber wir sind sehr zuversichtlich, dass wir es schaffen.» Bereits seien die ersten Zusagen eingetroffen.

«Jetzt geht es um die Wurst und wir müssen Gas geben. 200000 Franken auf diesem Weg hereinzuholen ist ein hohes Ziel», betonte Josef Zgraggen, Mitglied der Projektgruppe und Co-Präsident des Vereins Gottardo-Wanderweg, der als Bauherr auftritt. Um dies zu unterstreichen, wurden beim Kick-off-Event symbolträchtig auch Würste gebraten.

Verbindung zum Wanderweg ennet der Reuss

Peter Ziegler, Mitglied der Projektgruppe und Vizepräsident der Korporation Uri, stellte das Brückenprojekt kurz vor. Das 53,5 Meter lange und 1,4 Meter breite Bauwerk soll die Reuss zwischen der Gotthard-Raststätte und einem markanten Felskopf auf der westlichen Talseite queren. «Damit wird eine Verbindung zum attraktiven Wanderweg, der links der Reuss von Erstfeld nach Attinghausen führt, geschaffen», erklärte Ziegler.

Weitere Infos unter www.lokalhelden.ch/ryysboogebrugg

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