Das Präsidium der Curaviva Uri bleibt vakant

Curaviva Uri blickt auf ihr 20-Jahr-Jubiläum zurück. Der abtretende Präsident konnte nicht ersetzt werden. Neu in den Vorstand wurden Michael Kunkel und Engelbert Zurfluh gewählt.

Georg Epp
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Die wiedergewählte Vizepräsidentin Claudia Schilter gratuliert Engelbert Zurfluh zur Wahl in den Vorstand. (Bild: Georg Epp, Schattdorf, 3. April 2019)

Die wiedergewählte Vizepräsidentin Claudia Schilter gratuliert Engelbert Zurfluh zur Wahl in den Vorstand. (Bild: Georg Epp, Schattdorf, 3. April 2019)

Curaviva Uri ist ein Zusammenschluss von Trägerorganisationen, Heimen und sozialen Institutionen. Diese beinhalten Pflege-, Betreuungs- und Bildungsangeboten für Menschen im Alter, erwachsene Menschen mit Behinderung sowie Kinder und Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen.

Die volkswirtschaftliche Bedeutung der Mitgliederorganisationen von Curaviva hat im Kanton Uri und in den Gemeinden nach wie vor einen sehr hohen Stellenwert. Aktuell werden in den 16 angeschlossenen Mitgliedern insgesamt 102 Lernende ausgebildet.

Erfolgreich an der Uri 18 präsentiert

Zur 20. Generalversammlung freute sich Präsident Pius Fuchs, die Delegierten der Heime im Haus Bristen der Stiftung Behindertenbetriebe Uri (SBU) zu begrüssen. Mit der Broschüre «Wir stellen uns vor» zum Anlass des 20-jährigen Bestehens habe man sich attraktiv und erfolgreich der interessierten Bevölkerung an der Messe Uri 18 präsentiert. Im November vergangenen Jahres freute man sich in Andermatt über die Eröffnung des neuen Seniorenzentrums Ursern.

Im Vorstand musste die Demission von Präsident Pius Fuchs akzeptiert werden. Vizepräsidentin Claudia Schilter würdigte das grosse Schaffen des abtretenden Präsidenten, er war seit 2011 im Vorstand und seit 2015 Präsident. Pius Fuchs wird im Jahr 2020 vorzeitig in Pension gehen. Demissioniert hat auch Toni Brücker, der Vertreter der Trägerschaft Spitex Uri. Neu im Vorstand aufgenommen wurde Michael Kunkel, Verwaltungsratspräsident der Seerose Flüelen und Engelbert Zurfluh, Spannort Erstfeld. Fürs Präsidium konnte aktuell keine Lösung präsentiert werden, der Vorstand hofft aber in absehbarer Zeit, eine Lösung zu finden. Einen Wechsel gab es auch in der Kontrollstelle. Hier ersetzt Elmar Reinhard den abtretenden Christoph Gähwiler, Robi Walker bleibt im Amt. Eine Klare Zustimmung gab es zur Jahresrechnung, die mit einem Minus von 1645 Franken abschloss.

Der Mitgliederbeitrag pro Bett, der im vergangenen Jahr von 20 auf 30 Franken wegen der Uri 18 erhöht wurde, konnte wieder auf 20 Franken zurückgestellt werden. Der Sockelbeitrag bleibt bei 600 Franken pro Mitglied unverändert. Im Anschluss an die Generalversammlung informierte Walter Wyrsch, Geschäftsführer Spitex Nidwalden, über das aktuelle Thema UBA. Die unabhängige Beschwerdestelle für das Alter (UBA) ist ein politisch und konfessionell unabhängiger, gemeinnütziger Verein.

Beschwerdestelle schlichtet in Konfliktsituationen

Die UBA setzt sich für ein selbstbestimmtes, würdiges Leben im Alter ein. Längst nicht alle Konflikte im Alter können von den Betroffenen selber gelöst werden. Die UBA hilft in solchen Situationen. Sie klärt, vermittelt und schlichtet in Konfliktsituationen und bietet Hilfe für ältere Menschen. Die Fachpersonen des Vereins bieten Hilfe zur Selbsthilfe bei Konflikten in verschiedensten Bereichen wie Betreuung, Pflege, Wohnen, Finanzen, Krankenkasse oder Familie.

Die Grüsse und Informationen des Dachverbandes Curaviva Schweiz überbrachte Cornelia Rumo Wettstein. Mit den vielsagenden Worten: «Gehen wir nicht den gemeinsamen Weg, sondern gehen wir den Weg gemeinsam», schloss der abtretende Präsident die 20. Generalversammlung der Curaviva Uri.