CVP Andermatt-Ursern will sich stärker engagieren

Die CVP Ortspartei Andermatt-Ursern hat einen neuen Vorstand gewählt. Als Präsident amtet jetzt Sandro Danioth.

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Der neue Vorstand; von links: Daniel Christen, Sandro Danioth, Frieda Steffen und Edwin Holzer.Bild: PD

Der neue Vorstand; von links: Daniel Christen, Sandro Danioth, Frieda Steffen und Edwin Holzer.Bild: PD

(ml) Die Aktivitäten der CVP Andermatt-Ursern liefen in der vergangenen Zeit eher auf Sparflamme. Das soll sich ändern: Am vergangenen Dienstagabend fand in Andermatt eine Versammlung der Ortspartei statt, wobei sich diese neuformiert hat. Die Partei will sich künftig wieder vermehrt in der Gemeindepolitik engagieren.

Als neuer Präsident wurde Sandro Danioth gewählt. Daniel Christen übernimmt das Amt des Aktuars und Frieda Steffen ist die neue Kassierin. Gemeinderat Edwin Holzer engagiert sich zudem im Vorstand als Beisitzer. Paul Bennet und Oswald Renner stellten sich als Rechnungsprüfer zur Verfügung. Alle Vorstands- und Rechnungskommissionsmitglieder wurden von der Versammlung einstimmig gewählt.

Der Anlass fand unter dem Thema Neuorganisation statt. So plant die Ortspartei, auf die nächste Generalversammlung hin insbesondere neue Statuten zu erarbeiten. Die CVP Andermatt-Ursern beabsichtigt zudem, die jeweiligen Geschäfte der Gemeindeversammlung wieder an einer vorgängigen Ortsparteiversammlung zu besprechen und Parolen zu fassen. Zudem wird sich die Ortspartei bei Wahlen engagieren und auf Personalsuche begeben.

Als Gast nahm Flavio Gisler, Präsident der CVP Uri, an der Versammlung teil. Er bedankte sich bei diesem Anlass für die Initiative und das grosse Engagement des neuen Vorstands. Er erläuterte, wie sich die Kantonalpartei die Zusammenarbeit mit der neu formierten Ortspartei vorstellt.

Zudem stellte Gisler Heidi Z’graggen als Ständeratskandidatin und Simon Stadler als Nationalratskandidat vor. Diese beiden Kandidaten werden am Donnerstag, 3. Oktober, ab 19 Uhr im Gasthaus Tell in Andermatt anlässlich einer «Stubätä» mit Ländlermusik für Gespräche mit der Urschner Bevölkerung zur Verfügung stehen. Der Anlass ist der Öffentlichkeit zugänglich und soll in ungezwungener Atmosphäre Gespräche ermöglichen.