CVP-Landrat fragt Regierung, wo das schnelle Internet in den Urner Seitentälern bleibt

Trotz des «1-Gigabit-Zeitalters» würden viele Kantonsteile noch nicht ausreichend mit Breitbandinternet abgedeckt, stellte Landrat Michael Arnold bei der Einreichung seiner Interpellation fest.

Drucken
Teilen
(lur)

«Ein Blick auf den Breitbandatlas der Arbeitsgruppe Hochbreitband zeigt auf, dass viele Kantonsteile ungenügend mit Breitbanddiensten abgedeckt werden», schreibt der Altdorfer CVP-Landrat Michael Arnold in seiner Interpellation vom Mittwoch. Dies, obwohl das Telekommunikationsunternehmen UPC zusammen mit der Urner Volkswirtschaftsdirektion im Oktober das «1-Gigabit-Zeitalter» eröffnet habe.

Arnold schreibt in seiner Interpellation, es sei wichtig, dass die Urner Bevölkerung von «schnellem Internet und multimedialen Diensten» profitieren kann. «Dazu sind wir auf eine moderne Kommunikationsinfrastruktur angewiesen.» Diese sei insbesondere in den Urner Seitentälern nötig. «Das Potenzial, neue Datendienstleistungen in abgelegenen Regionen anzubieten, ist gross und muss entsprechend genutzt unterstützt werden.» Hierfür seien «gute Kabelnetze aber auch eine optimale Mobilfunkabdeckung entsprechend zu gewähren», so Arnold.

Zugleich forderten drei CVP-Landräte am Mittwoch den Urner Regierungsrat auf, ein Moratorium für 5G-Antennen zu erlassen.