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CVP und FDP Uri fassen die selben Parolen

Die beiden Kantonalparteien beschäftigten sich am Donnerstagabend intensiv mit den Parolen für die eidgenössischen Abstimmungen vom 23. September. Beide sagen einmal Ja und zweimal Nein.
Remo Infanger und Markus Zwyssig

Die Mitglieder der CVP Uri trafen sich am Donnerstag in Attinghausen - unter der Leitung von Präsident Flavio Gisler - zum Parteitag. Die grossen Diskussionen blieben dabei aus. Einstimmig (1 Enthaltung) beschloss die Versammlung etwa die Nein-Parole zur Volksinitiative für Ernährungssouveränität. Landrat Daniel Furrer (Erstfeld) führte die Argumente gegen die Initiative auf: «Die Folge wäre ein zu grosser Kontrollapparat. Schreibt man den Konsumenten vor, was sie zu essen haben, führt das zu nichts Gutem.»

Die eidgenössische Vorlage zu Velo-, Fuss- und Wanderwegen stiess bei der CVP Uri mit 26 zu 1 Stimmen auf grosse Zustimmung. Für Marco Planzer, Präsident der Jungen CVP Uri, steht der wichtigste Grund für die Ja-Parole fest: «Eine bessere Velo-Infrastruktur erhöht die Sicherheit auf den Strassen. Davon profitieren nicht nur Velofahrer, sondern auch die Fussgänger und Autofahrer.»

Ein klares Nein fasste die Versammlung zur Fair-Food-Initiative. Mit 21 zu 5 Stimmen sorgte sie am ehesten für Diskussionsstoff. «Auf den ersten Blick klingen die Argumente der Initiative gut», so Landrätin Céline Huber (Altdorf). «Die Anliegen davon stehen aber bereits in der Verfassung.» Bei einem Ja würde sie die Wahlfreiheit des Konsumenten einschränken. Höhere Preise und eine Bevormundung des Kunden wären die Folgen.

Velo-Vorlage sorgt bei der FDP Uri für Diskussionen

Am meisten zu reden gab am Parteitag der FDP Uri in Altdorf - unter der Leitung von Ruedi Cathry - der Bundesbeschluss über die Velowege. Landrat Markus Zurfluh (Attinghausen) hatte versucht, die Vorlage, über die am 23. September abgestimmt wird, neutral vorzustellen. Alt Landrat Erich Megert (Altdorf) befürchtete, dass die Vorlage zu viel Bürokratie mit sich bringe. Sven In­fanger bemängelte namens der Jungfreisinnigen Uri, dass eine weitere Kompetenz an den Bund abgetreten werde. Landrat Ludwig Loretz (Andermatt) verspricht sich eine Chance für das Velo. Auch Ständerat Josef Dittli stimmt der Vorlage zu.

Die anschliessende Abstimmung war trotz vieler Pro- und Contra-Voten relativ klar: bei 25 Ja- und 9 Nein-Stimmen (1 Enthaltung) sprach sich die FDP Uri für die Vorlage aus.

Einstimmig zur Ablehnung empfohlen werden von den Mitgliedern der FDP Uri die beiden Agrar-Initiativen. Alt Landrat Max Büeler (Altdorf) sprach von einem Bürokratiemonster, das durch die Vorlagen entstehen könnte. Es sei eine unnötige Zwängerei. Die Initiativen seien ein Eigengoal für die Schweizer Bauern.

Partei will Wirtschaftsreise durch Uri machen

Die FDP Uri hat mit ihrem Parteitag am Donnerstagabend ihre Gewerbe- und Wirtschaftsreise durch Uri gestartet. Die Partei traf sich bei der Urner Kantonalbank. CEO Christoph Bugnon referierte über aktuelle Herausforderungen der Bank. Dazu zählen insbesondere die Digitalisierung, steigende Kosten und sinkende Margen. Die FDP plant, an den nächsten Parteitagen weitere Gewerbe- und Wirtschaftsbetriebe im Kanton Uri zu besuchen.

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