Dätwyler im ersten Halbjahr mit höherem Ertrag

Der Urner Industriekonzern Dätwyler hat im ersten Halbjahr bei leicht höherem Umsatz den Ertrag im Vergleich zur Vorjahresperiode gesteigert. Der Nettoumsatz stieg um 0,3 Prozent auf 680,7 Millionen Franken.

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Am Hauptsitz von Dätwyler in Altdorf ist auch die Kabelfertigung angesiedelt. (Bild: PD)

Am Hauptsitz von Dätwyler in Altdorf ist auch die Kabelfertigung angesiedelt. (Bild: PD)

Das Nettoergebnis legte um 6,3 Prozent auf 47,0 Millionen Franken zu, wie Dätwyler am Freitag mitteilte. Das Betriebsergebnis stieg um 4,8 Prozent auf 65,6 Millionen Franken. Nach Berücksichtigung des negativen Wechselkurseinflusses ergab sich ein Wachstum des Betriebsergebnisses (EBIT) von 10,4 Prozent.

Der Konzern sei in den ersten sechs Monaten des Jahres in seinen vier Konzernbereichen mit höchst unterschiedlichen Marktentwicklungen konfrontiert gewesen, schrieb Dätwyler. Einerseits habe der Pharmamarkt sein Wachstum fortgesetzt. Auch die für die Gummisparte (Sealing Technologies) relevanten Segmente der Automobilindustrie und der Tiefbaubranche hätten sich robust gezeigt.

Auf der anderen Seite verzeichnete Dätwyler in den Märkten für Verkabelungslösungen einen hohen Preis- und Wettbewerbsdruck. Zudem spürte die verarbeitende Industrie im ersten Semester die anhaltende Schuldenkrise in Europa.

Die EBIT-Marge verbesserte sich von 9,2 Prozent auf 9,6 Prozent. Sofern sich die Rahmenbedingungen nicht weiter verschlechtern, erwartet Dätwyler trotz erhöhter Unsicherheit, dass im Gesamtjahr 2012 das Zielband für die EBIT-Marge von 9 Prozent bis 12 Prozent wiederum erreichen wird.

sda/bep