Dätwyler: Regierung hofft weiter

Die Dätwyler-Spitze nimmt zu den Vorwürfen rund um die geplanten Kündigungen Stellung. Bei der Urner Regierung weckt sie bei einem Treffen Zuversicht.

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Die Dätwyler AG in Altdorf. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)

Die Dätwyler AG in Altdorf. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)

Die Regierung führte gestern mit der Dätwyler-Führung ein Gespräch. An der Zusammenkunft haben Landammann Markus Züst, Landesstatthalter Josef Dittli, Volkswirtschaftsdirektor Isidor Baumann sowie von Seiten der Dätwyler Firmenchef Paul Hälg, Konzernbereichsleiter Johannes Müller und Finanzchef Reto Welte teilgenommen. «Eine Auslegeordnung zeigte, dass man in den von Kündigungen betroffenen Bereichen nur durch eine Standortverschiebung konkurrenzfähig bliebe», so Baumann.

Zuversichtlich dank Investitionen

Positiv wertet Volkswirtschaftsdirektor Isidor Baumann, dass innerhalb der nächsten zwei Jahre bei Dätwyler rund 30 Millionen Franken investiert werden. 17 Millionen werden in Maschinen und Anlagen, 13 Millionen in Gebäudesanierungen gesteckt.

«Die Investitionen lassen hoffen, dass man andernorts bei Dätwyler im Kanton Uri neue Arbeitsplätze schaffen kann», gibt sich Baumann zuversichtlich.

Müller: «Absolut transparent»

Johannes Müller, Konzernbereichsleiter Dätwyler Cables, dementierte gestern auf Anfrage den Vorwurf, die Firma habe ihre Mitarbeiter schlecht informiert. «Ich habe regelmässig Mitarbeiter- und Kaderinformationen durchgeführt und über die Geschäftsergebnisse und Umbaupläne orientiert», sagte er. Es sei vorgängig aber nötig gewesen, die Massnahmen noch vertraulich zu behandeln.

Johannes Müller betont im Gespräch mit dieser Zeitung, dass es nun aber keine geheimen Pläne gebe und er offen informiert hätte. «Ich spiele absolut transparent und verheimliche nichts.»

Markus Zwyssig/asc

<em>Den ausführlichen Artikel und ein Interview mit dem Konzernbereichsleiter von Dätwyler Cables lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Urner Zeitung oder im E-Paper.</em>