Dätwyler verkauft das Civil-Engineering-Geschäft

Der Urner Fabrikant Dätwyler hat sein Civil-Engineering-Geschäft an Vertreter des bestehenden Managements verkauft.

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Blick auf den Dätwyler-Hauptsitz in Schattdorf.

Blick auf den Dätwyler-Hauptsitz in Schattdorf.

Bild: PD
(pd/sez)

Der Urner Hersteller von Elastomerkomponenten Dätwyler hat zum Wochenbeginn das Civil-Engineering-Geschäft an Vertreter des bestehenden Managements verkauft. Dies teilte der Konzern in einer Medienmitteilung am Mittwoch mit. Der Vertrag soll am 4. Mai in Kraft treten.

Verkauft wird demnach die Dätwyler Sealing Technologies Deutschland GmbH inklusive der dazugehörenden Betriebsimmobilien. In der Gesellschaft ist am deutschen Standort Waltershausen das Civil-Engineering-Geschäft mit Elastomerprofilen für Anwendungen in Tunnels, im Tiefbau sowie im Gleisoberbau zusammengefasst. 180 Mitarbeitende erarbeiten dort einen Jahresumsatz von rund 40 Millionen Franken. Über Einzelheiten der Transaktionen haben die Parteien Stillschweigen vereinbart. Unterstützt wird das Management-Buy-out durch die Hamburger Beteiligungsgesellschaft BPE, die seit über 20 Jahren auf Transaktionen im deutschen Mittelstand spezialisiert ist.

Nach dem bereits kommunizierten Verkauf der Distributionsunternehmen Distrelec und Nedis fokussiert die Dätwyler-Gruppe in Zukunft auf wachstums- und margenstarke Dichtungskomponenten für attraktive globale Märkte wie wie Gesundheit, Mobilität, Öl und Gas, Nahrungsmittel und Industrie.