DANI ARNOLD: Er will die schwierigsten Gipfel erklimmen

Der Bürgler Dani Arnold hat ein Ziel: Er will vom Bergsteigen leben können. Doch die bekannten Achttausender reizen ihn kaum. Dafür Schottland.

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Dani Arnold fotografiert von Thomas Senf. (Bild pd)

Dani Arnold fotografiert von Thomas Senf. (Bild pd)

Bergtouren in hüfttiefem Neuschnee und bei minus 25 Grad, bei denen man auch mal zwei oder drei Tage am Stück unterwegs ist, weil man sonst im Schlaf erfrieren würde: Auf solchen Touren taut der 26-jährige Dani Arnold so richtig auf. Kürzlich bestieg der Urner den Torre Egger in Patagonien als erster Mensch im Winter. Mit dabei Bergfotograf Thomas Senf und der bekannte Berner Extrembergsteiger Stephan Siegrist.

Kaum aus Patagonien zurück, reizt Dani Arnold schon eine neue Bergsteiger-Destination: Schottland. «Ich weiss, das verbindet man nicht auf Anhieb mit Bergsteigen», sagt Arnold. «Die Berge dort sind ja kaum höher als 1000 Meter.» Trotzdem könne man extrem schwierige Eisklettertouren machen. Denn in Schottland sind die kalten Wintermonate oft sehr feucht. Und so werden die Felsen mit einer ganz dünnen, für Bergsteiger tückischen Eisschneeschicht überzogen. Und obwohl man so praktisch nirgends einen Pickel ins Eis schlagen kann, will der junge Urner genau durch solche Wände steigen.

Elias Bricker

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der «Zentralschweiz am Sonntag»