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Urner Christlichsoziale wollen Benachteiligten helfen

Philipp Muheim ersetzt den vakanten Sitz von Thomas Huwyler im Vorstand der Union Christlichsozialer (UCS) Uri. An der Delegiertenversammlung stand das Hauptziel der Union im Zentrum: mit Information Nachteile zum Verschwinden bringen.
red/chi
Bruno Arnold (rechts im Bild) von der Gipo führte Vorstand, Delegierte und Gäste der UCS Uri durch einen Teil der Produktionshallen. Neben Bruno Arnold steht das neue Vorstandsmitglied Phillip Muheim. (Bild: PD)

Bruno Arnold (rechts im Bild) von der Gipo führte Vorstand, Delegierte und Gäste der UCS Uri durch einen Teil der Produktionshallen. Neben Bruno Arnold steht das neue Vorstandsmitglied Phillip Muheim. (Bild: PD)

Hans Gisler, Präsident der Union der Christlichsozialen (UCS) Uri begrüsste am vergangenen Donnerstag, 24. Mai, im Personalrestaurant der Gipo AG in Seedorf, Delegierte und Gäste zur Delegiertenversammlung der CSU. «Viele Menschen leiden auch bei uns unter zum Teil prekären Lebensbedingungen», sagte Hans Gisler zu Beginn. Sie seien einsam, hätten keine Arbeit, zu wenig Einkommen oder Angst vor der Ungewissheit der Zukunft.

Um gesellschaftliche Verbesserungen für benachteiligte Menschen zu erreichen, brauche es gemeinsame Anstrengungen von Jugendlichen und Erwachsenen, von Männern und Frauen, von Politikern, Unternehmern und Arbeitern.

Präsident pflegt wertvolle Kontakte

Die Bildungs- und Informationsarbeit zählt im Vorstand der UCS Uri weiterhin zum Kerngeschäft. Als Präsident der UCS Uri vertritt Hans Gisler die Anliegen der UCS Schweiz. Er ist zurzeit auch Co-Präsident der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB) Schweiz. «Diese Verbindungen führen zu wertvollen Kontakten mit interessanten Menschen, welche sich ebenfalls für die christlichsozialen Anliegen einsetzen», betonte er.

Durch die Zustimmung eines Antrages wird dem Hilfswerk Brücke Le Pont ein einmaliger Projektbeitrag von 2 500 Franken überwiesen. Die UCS Uri unterstützt damit das Projekt Comradio und verhilft Jugendlichen aus armen Verhältnissen in Brasilien zu einer Kommunikationsausbildung. Anlässlich der Gewerbeausstellung Uri 18 organisiert die CSU eine Podiumsveranstaltung mit Ethiker Thomas Wallimann und Leuten aus der Wirtschaft zum Thema «Die Rolle des Menschen».

Philipp Muheim, Präsident der Travail.Suisse Uri, kam auf Herausforderungen wie Arbeit und Lohn zu sprechen. Sehr erfreut zeigte er sich über den gemeinsam unterzeichneten Gesamtarbeitsvertrag der Auto AG Uri und der Gewerkschaft Syna zu den vier Wochen Vaterschaftsurlaub für die Urner Buschauffeure, sowie die Urlaubserhöhung für Mütter um zwei Wochen. Total haben diese nun Anspruch auf 16 Wochen Mutterschaftsurlaub bei 100 Prozent Lohn. Diese Neuerung gilt seit Anfang Jahr.

Auf Ende März 2018 verliess Regionalsekretär Thomas Huwyler das Regionalsekretariat der Syna in Altdorf, welches er seit August 2014 betreut hatte. Die neue Regionalsekretärin ist Carmen Schlegel. «Die KAB Bürglen führte auch 2017 wieder bewährte Anlässe wie das Fastenrisotto, die Wallfahrt ins Riedertal, den Jassplausch, den Honigverkauf für das Hilfswerk Brücke Le Pont und die Roratefeier durch», berichtete Agnes Herger, Präsidentin der KAB Bürglen. Die Redaktorin des «Sozialen Wegs», Heidi Jauch-Dittli, rief einige Artikel der vergangenen zwölf Ausgaben in Erinnerung. Zum Redaktionsteam gehören Hans Gnos-Stadler und Ursi Zgraggen-Wüthrich.

Kassier und Aktuar Hans Gnos erläuterte die finanzielle Lage der UCS. Aufgrund der guten finanziellen Situation müssen die Vereine der UCS Uri bis 2020 keine Mitgliederbeiträge bezahlen. Hans Gisler wurde für ein weiteres Jahr als Präsident wiedergewählt, Heidi Jauch-Dittli konnte als Mitglied bestätigt werden. Die Delegierten mussten die vorzeitige Demission von Mitglied Thomas Huwyler akzeptieren. Als Ersatz für den freigewordenen Sitz der Gewerkschaft wurde Philipp Muheim aus Schattdorf, Präsident der Travail.Suisse Uri, einstimmig gewählt.

Erfolgsunternehmen mit Sitz in Seedorf

Nach der Versammlung stellte Bruno Arnold-Gisler die Gipo vor und führte die Gäste durch einen Teil der Firma. Gipo steht für Gisler Power und gleichzeitig für eine Urner Erfolgsgeschichte. Seit 1973 hat sie sich von der kleinen Werkstatt des Gründers Emil Gisler zu einem international renommieren Unternehmen entwickelt. Sie ist heute eine der grössten privaten Arbeitgeber im Kanton Uri. Weltweit werden Aufbereitungsanlagen geliefert, welche in Steinbrüchen, auf Deponien oder im Tunnelbau eingesetzt werden. «Wir beschäftigen etwa 200 Mitarbeiter aus 14 Nationen», sagte der Personalverantwortliche, Bruno Arnold. «Rund 90 Prozent unserer Mitarbeiter wohnen im Kanton Uri», ergänzte Bruno Arnold stolz.

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