Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Das falsche Elixier verliert nach und nach Wirkung

Die Pfadi Krönten wurde im Sommerlager in Disentis Opfer eines üblen Fehlers des Forschungsteams und musste nach und nach wieder den ursprünglichen Zustand erreichen.
Die Pfadi Krönten Erstfeld verbrachte abwechslungsreiche Lagertage im Bündnerland. (Bild: PD)

Die Pfadi Krönten Erstfeld verbrachte abwechslungsreiche Lagertage im Bündnerland. (Bild: PD)

Am Montag, 9. Juli, ging die lang ersehnte Reise endlich los. Die Pfadi Krönten Erstfeld traf sich am Bahnhof, um für zwei Wochen ins Sommerlager nach Disentis zu reisen. Nachfolgend der von Svenja Zgraggen verfasste Lagerbericht: «Im Bündnerland erwartete uns ein Forschungsteam, welches uns für ein spezielles Experiment auserwählt hatte. Es ging darum, die Evolution noch schneller voranzutreiben. Darum wurde am ersten Abend allen Experimentteilnehmern ein Elixier verabreicht, das sie zu den klügsten Menschen machen sollte.

Jeden Tag ein bisschen intelligenter

Am nächsten Morgen kam dann der grosse Schock, weil dem Forschungsteam ein übler Fehler unterlaufen war: Anstatt hohe Intelligenz erlangten die Teilnehmer Dummheit, und sie befanden sich auf dem Stand von Höhlenmenschen. Darum mussten zuerst einmal die Grundbedürfnisse abgedeckt werden, und wir verbrachten den zweiten Tag mit dem Bauen von Waschbecken, Toiletten, Duschen, Unterkünften und einer Sauna. Durch das tägliche Elixier, das vom Forschungsteam verabreicht wurde, erlangten die Teilnehmer jeden Tag ein bisschen mehr Intelligenz. Während der ersten Woche wurden sie sogar schon so klug, dass Ausflüge an den Caumasee oder in die Badi unternommen werden konnte.

Am Samstagabend wurden zum ersten Mal richtige Fortschritte aufgrund des Elixiers erkannt. Es wurde festgestellt, dass die jüngsten Teilnehmer, die Wölfli, wieder auf einem normalen Intelligenzstand waren, und sie durften daher am nächsten Tag die Heimreise antreten. Am gleichen Tag fand auch der Besuchstag statt, bei dem sich immer alle sehr freuen, ihre Familienangehörigen wieder zu sehen.

Nach der Anstrengung die Belohnung

Den Montag und Dienstag verbrachten die Teilnehmer auf einer Zweitageswanderung, bei der sie mit Karte und Koordinatenangaben von Posten zu Posten laufen mussten, um dann am Dienstag beim Ziel in der Badi anzugelangen. Zurück auf dem Lagerplatz, wurden die Teilnehmer nach den anstrengenden zwei Tagen mit einem Beauty-Abend belohnt. Dabei gab es Quark-Gesichtsmasken, Zitronen-Handpeelings und Massagen. Am nächsten Tag führte das Forschungsteam diverse Tests durch, konnte grosse Fortschritte feststellen und war der Meinung, dass die Experimentteilnehmer schon bald wieder nach Hause zurückkehren können.

Am Donnerstag begann dann schon wieder der Abbau, und nur noch die nötigsten Bauten wurden stehen gelassen. Am Abend wurde entdeckt, dass auch die letzten Experimentteilnehmer ihren normalen Intelligenzzustand erreicht hatten. Das feierten wir mit einem leckeren Abschlussessen und liessen den Abend anschliessend gemütlich ausklingen. Am Freitag wurde noch das Restliche zusammengeräumt, und dann stand schon wieder die Heimreise ins Urnerland auf dem Programm. Zufrieden, aber auch sehr erschöpft kamen alle wieder gesund in Erstfeld an.» (red)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.